10.09.2026 Mehrheit spricht von Verfall der EU – Brüssel verbreitet derweil Optimismus
Das steht in „Future nostalgia: Europe’s unfinished song“ des „European Council on Foreign Relations“ und der „European Cultural Foundation“.
Die Kommission präsentiert parallel das Standard-Eurobarometer 105 vom Frühjahr 2026: 51% Vertrauen in die EU, 60% Optimismus, 72% sehen einen Nutzen der Mitgliedschaft, 73% halten die Union für einen Ort der Stabilität.
Auftraggeber ist die „Generaldirektion Kommunikation“ der Kommission selbst.
Zwischen Ende April und Mitte Mai 2026 führte „Mandate Research“ im Auftrag des ECFR 5834 KI-moderierte Interviews in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden und Polen.
Ergänzt wurde das durch Desk Research zu politischen und medialen Debatten in 15 Ländern. Die Interviews dauerten im Schnitt unter 18 Minuten; die Antworten wurden übersetzt und mit KI-Unterstützung thematisch kodiert, anschließend gewichtet.
Die zentralen Ergebnisse:
ᐅ 68% beschreiben Europa als Verschlechterung oder Verlust der Normalität; in Frankreich sprechen nur 5% von Erneuerung, in Polen 21%.
ᐅ 74% sagen, Europa komme mit den großen Herausforderungen nicht zurecht – vor allem Krieg und Sicherheit, wirtschaftlicher Druck und der Wunsch nach mehr Eigenständigkeit.
ᐅ 56% halten die Zukunft des Kontinents für „in Gefahr“.
ᐅ 39% fallen in die Gruppe der „Negatives“: Europas beste Zeit liege hinter ihm. In Frankreich, Deutschland und Italien liegt dieser Anteil bei fast der Hälfte.
Weiterlesen => tkp.at/2026/09/10/mehrheit-spricht-von-verfall-der-eu-bruessel-verbreitet-derweil-optimismus
Das Prinzip kennt man ja inzwischen: Manipulative Fragen => gewünschte Antworten.
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