Dünnes Eis! Ganz dünnes Eis!

18.08.2026 „Rote Linie erreicht“: Verdi schließt BSW wegen Vorwurf der AfD-Nähe aus
 
Alexander King hatte den 31.08.2026 im Kalender: „Verdi trifft Politik“, Diskussion mit den Spitzenkandidierenden für die Abgeordnetenhauswahl, ein Format, wie es Gewerkschaften vor jeder Wahl anbieten. Dann teilte ihm die „Verdi“-Landesbezirksleitung Berlin-Brandenburg mit, dass er dort nicht mehr erwünscht ist.
 
„Verdi“ nennt einen Grund, der nichts mit Berlin zu tun hat. Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt habe die BSW-Bundesspitze „öffentlich und unmissverständlich“ erklärt, eine BSW-Fraktion im Magdeburger Landtag wäre bereit, einem AfD-Ministerpräsidenten ins Amt zu verhelfen.
 
Stimmten die anderen Parteien der BSW-Idee eines „überparteilichen Ministerpräsidenten“ nicht zu, wolle sich das BSW im dritten Wahlgang enthalten und so eine AfD-Mehrheit ermöglichen.
 
„Verdi“ verweist auf die „amtlich und gerichtsfest“ als rechtsextrem eingestuften AfD-Landesverbände und schreibt über den dortigen Spitzenkandidaten, er habe „gute Verbindungen in die Neonazi-Szene“.
 
Dann der Satz, auf den das Schreiben zuläuft: „93 Jahre nach Beginn der Herrschaft des Nationalsozialismus besteht heute die reale Gefahr, dass – mit zentraler Hilfe des BSW – erneut eine faschistische und rechtsextreme Partei in Deutschland Regierungsverantwortung erhält.“
 
Für Verdi ist „eine rote Linie erreicht“.

 
Quelle: berliner-zeitung.de/article/verdi-laedt-bsw-aus-alexander-king-will-trotzdem-kommen-10305292
 

Wäre ich Ulrich Siegmund, würde ich den Laden wegen Rufmords verklagen.
 
Auf der anderen Seite: Möglicherweise erhält die AfD dadurch wieder ein paar Prozentpunkte mehr.
 
#JustMy2Cent

 

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