Schritt Eins zur Vermögensreduktion ✓

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an die Reden von „Spitzenpolitiker“ zu unserem hart erarbeiteten Finanzpolster:
 
24.05.2024 Mit der Aktienrente wird jetzt alles besser
15.10.2024 Friedrich „Blackrock“ Merz: „Es fehlt uns nicht an Kapital“
16.03.2025 „Ihr werdet nichts besitzen … aber vermutlich ziemlich zornig sein“
12.06.2025 „Ihr werdet nichts besitzen – aber vermutlich ziemlich zornig sein“ – Teil 2
 
Auch die „Finanzelite“ brachte sich schon mal in Stellung:
 
26.05.2026 Gestern noch Verschwörungstheorie – heute … ihr wisst schon
 
Der erste Schritt wurde von diesen Abzockern jetzt eingeleitet. In den 33 Empfehlungen der Rentenkommission ist nämlich auch von einer Aktienrente die Rede (die jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht wie beschrieben funktionieren wird).
 
Jemand wird allerdings – wie schon bei „Riester“ und „Rürup“ – tatsächlich davon profitieren, und das bestimmt nicht zu knapp: die Finanzindustrie.
 
#JustMy2Cent

 

25.06.2026 Rentenkommission präsentiert einen 33-fachen stacheligen Rentenstrauß – Kern: Die Renten-Konterreformen gehen weiter!
 
Eine kurze Auflistung der Konter-Reformen, die am 23.06.2026 veröffentlicht wurden:
 
Obligatorische Abführung von Beiträgen für die Aktienrente in der gesetzlichen Rentenversicherung. Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Ende der abschlagsfreien Frühverrentung nach 45 Versicherungsjahren. Weitere Verringerung des Rentenniveaus durch Verstärkung des Nachhaltigkeitsfaktors. Volle Beitragslast für Mini- und Midi-Jobber. Ankündigung weiterer Verschlechterungen bei der Hinterbliebenenrente.
 
Unter den 33 Empfehlungen gibt es einige wohlklingende Punkte, die sich bei genauerem Hinsehen als Nebelkerzen herausstellen (dazu später). Die medialen Claqeure jubeln wieder einmal über eine bevorstehende „Renten-Revolution“. Worin besteht diese eigentlich?
 
Sie soll in einer weiteren Demontage der umlagefinanzierten Rente zugunsten der Geschäfte des Finanzkapitals und weiterer Kürzungen bei den Rentenleistungen bestehen.
 
2001 wurde das „Drei Säulen Modell“ aus der Taufe gehoben. Betriebsrenten und private Altersvorsorge wurden direkt in die Fänge von Versicherungen, Banken und Vermögensverwaltern gegeben.
 
Die gesetzliche Rentenversicherung wurde zwar enorm geschwächt, blieb aber noch vollständig umlagefinanziert. Das soll jetzt geändert werden.
 
Aktienrente schafft „Revolution“ (Handelsblatt) und „gute Nachrichten für Millionen Beschäftigte“ (BILD)
 
Empfehlung 27: „Die Kommission empfiehlt eine Stärkung kapitalgedeckter Elemente in der Alterssicherung. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt, um das Gesamtversorgungsniveau für Rentnerinnen und Rentner in Deutschland nicht nur zu stabilisieren, sondern mittelfristig deutlich zu erhöhen.“
 
Daraus folgt dann konsequent die Empfehlung 28: Ab 2028 sollen im Rahmen der gesetzlichen Rentenversicherung 0,5% der Bruttoeinkommen – paritätisch finanziert – an einen Kapitalfonds abgeführt werden. Dieser Beitrag soll bis 2031 auf 2,0% anwachsen.
 
Wohlgemerkt, zusätzlich zu den normalen Beiträgen zur Rentenversicherung. Der übliche Aufschrei „unbezahlbar“ bleibt aus. Kein Experte, Journalist oder Politiker, die sonst bei jeder kleinsten Rentenverbesserung als unverantwortlich brandmarken, nimmt an der Mehrbelastung Anstoß.
 
Ganz im Gegenteil. Die Rentenkommission verspricht, dass mit Hilfe der Aktienrente nicht nur das Absenken des Rentenniveaus bis 2050 von 48% auf 46% verhindert werden kann. Nein, die Kommission hält es für möglich, das Rentenniveau auf über 50% zu erhöhen.
 
Da das im besten Fall erst in Jahrzehnten mit entsprechendem Zins und Zinseszins möglich ist, sollen aus Steuermitteln Aufstockungsbeträge geleistet werden.
 
Weiterlesen => overton-magazin.de/top-story/rentenkommission-praesentiert-einen-33-fachen-stacheligen-rentenstrauss-kern-die-renten-konterreformen-gehen-weiter

 

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