10.06.2026 Reiche: EU erlaubt weitere Strompreisentlastung – Eine Milliarde Euro zusätzlich nötig
Die EU ermöglicht der Bundesregierung eine Entlastung beim Strompreis für Unternehmen in diesem Jahr: Es sei dem Wirtschaftsministerium gelungen, eine „Kumulierbarkeit“ von Industriestrompreis und Strompreiskompensation zu ermöglichen, sagte Ministerin Katherina Reiche dem „Handelsblatt“. Der Verhandlungserfolg erfordere zusätzliche Haushaltsmittel von rund einer Milliarde Euro. „Diese müssen wir bereitstellen“, forderte die Ministerin.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/reiche-eu-erlaubt-weitere-strompreisentlastung-eine-milliarde-euro-zusaetzlich-noetig/
10.06.2026 Norwegen hat den Verbrenner besiegt – und entdeckt nun die Kosten dafür
Auf den ersten Blick scheint die Bilanz beeindruckend, wenn man dem offiziellen Klima-Narrativ folgt: Die CO₂-Emissionen des Straßenverkehrs sind seit 2015 um fast ein Drittel gesunken. Auch Stickoxid- und Feinstaubwerte haben sich verbessert. Je näher Norwegen allerdings einer vollständig elektrischen Fahrzeugflotte kommt, desto deutlicher treten die Schattenseiten des «Erfolgsmodells» hervor. Zu den wichtigsten Problemen zählen: Wachsender Strombedarf, Belastung der Stromnetze, Reichweitenverluste im Winter, Abhängigkeit von China, Offene Recycling-Fragen, Milliardenschwere Subventionen.
Quelle: transition-news.org/norwegen-hat-den-verbrenner-besiegt-und-entdeckt-nun-die-kosten-dafur
11.06.2026 Norwegens Elektroauto-Boom: Der wahre Kostenvorteil entstand durch Verzicht auf Steuern
Norwegen meldet fast nur noch elektrische Neuwagen. Im Mai 2026 waren 97,8% der neu zugelassenen Pkw elektrisch. Der Erfolg der Elektroautos wirkt wie ein technischer Durchbruch, beruht aber vor allem auf einem politischen Preishebel, denn der Staat verzichtete jahrelang auf hohe Steuern für Elektroautos und verteuerte gleichzeitig Verbrenner massiv. Dieser Verzicht auf Steuern machte den Umstieg für Käufer attraktiv. Die Rechnung landet aber beim Staatshaushalt und damit bei der Allgemeinheit.
Quelle: blackout-news.de/politik/norwegens-elektroauto-boom-der-wahre-kostenvorteil-entstand-durch-verzicht-auf-steuern/
11.06.2026 Bund streicht Landwirten die Weideprämie und nennt Bürokratieabbau als Grund
Berlin will unter dem Stichwort Bürokratieabbau in die Agrarförderung eingreifen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium plant, zwei neue Öko-Regelungen in der laufenden GAP-Förderperiode nicht mehr einzuführen. Betroffen sind die Weideprämie für Milchkühe und die Förderung von Biotopverbünden. Das Ministerium begründet den Schritt mit weniger Verwaltungsaufwand im letzten Jahr der EU-Förderperiode. Für viele Milchviehbetriebe entfällt deshalb eine seit 2024 erwartete Unterstützung von 70 Euro je Großvieheinheit.
Quelle: blackout-news.de/politik/bund-streicht-landwirten-die-weidepraemie-und-nennt-buerokratieabbau-als-grund
11.06.2026 EZB hebt die Leitzinsen erstmals seit drei Jahren an – Milliardenkosten für den Bundeshaushalt erwartet
Die EZB hat die Leitzinsen erstmals seit drei Jahren um 0,25% Prozentpunkte angehoben. Die Maßnahme könnte die Staatshaushalte massiv belasten. Wird die Erhöhung eins zu eins weitergegeben, geht es in Deutschland um 7 Mrd. €. Analysten und Märkte gehen davon aus, dass die Preisniveauentwicklung in der Eurozone zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr unausweichlich machen wird. Infolge des Krieges im Nahen und Mittleren Osten hat sich der Teuerungsdruck über den Kanal der Energiepreise deutlich erhöht.
Quelle: apollo-news.net/ezb-hebt-die-leitzinsen-erstmals-seit-drei-jahren-an-milliardenkosten-fuer-bundeshaushalt-erwartet.
12.06.2026 Agrar-Emissionen: Dänemark berechnet neue Abgabe ab 2030 nach Tierart und Haltung
Ab 2030 erhebt der Staat eine Abgabe auf rechnerisch ermittelte Treibhausgasemissionen aus der Agrarproduktion. Grundlage sind Aktivitätsdaten und Emissionsfaktoren. Die Werte werden in CO₂-Äquivalente umgerechnet. Betroffen sind vor allem Betriebe mit Kühen, Schweinen und Schafen. Für Deutschland ist der Beschluss relevant, weil Dänemark ein konkretes Modell für eine staatliche Bepreisung landwirtschaftlicher Emissionen schafft. Eine Übertragung auf Deutschland träfe Betriebe, die bereits mit EU-Vorgaben, höheren Löhnen, Energiekosten und Meldepflichten kalkulieren müssen.
Quelle: blackout-news.de/politik/agrar-emissionen-daenemark-berechnet-neue-abgabe-ab-2030-nach-tierart-und-haltung/
Sinn von Zinserhöhungen: Rückläufige Nachfrage => Preisniveau sinkt => Inflationsrate geht zurück.
Da die Energiekosten aber nicht erst seit dem Krieg im Nahen und Mittleren Osten permanent steigen, sondern weil die EU mit ihrer CO₂-Bepreisung dafür sorgt, dass Energie immer teurer wird, dürfte „eine zu hohe Nachfrage“ wohl kaum das Problem sein.
Außerdem befindet sich Deutschland in einer Rezession [die wird mit 0,5% „Wachstumsprognose“ erneut schöngerechnet], weswegen Zinserhöhungen Gift für unsere Volkswirtschaft sind.
Die EZB treibt also den Teufel mit dem Belzebub aus.
#JustNy2Cent