09.06.2026 Merz-Hetze gegen Opposition: Maaßen verortet „Aufruf zur Gewalt gegen die AfD“
Bei Systemparteien scheint man immer noch zu glauben, es brauche nur genügend Schläge mit der Nazi-Keule, um die verlorene Wählerschaft zur Besinnung zu bringen, damit sie fortan wieder ihre Kreuze beim Altparteienkartell setzt.
Auf dem jüngsten CDU-Landesparteitag sprach Bundeskanzler Friedrich Merz von der AfD als „eine Partei, die in der Tradition des schlimmsten Unrechts unseres Landes steht, das es in der Geschichte jemals gegeben hat“. Dass damit der Holocaust gemeint war, ist ersichtlich.
Für Hans-Georg Maaßen war das kein Ausrutscher: Er sprach auf „X-Twitter“ von einer ungeheuerlichen Lüge, die Merz gezielt eingesetzt habe.
Er gab dem Kanzler abschließend eine Mitschuld an weiteren Gewalttaten gegen AfD-Mitglieder und Unterstützer der Partei.
Merz hat nicht den Verstand verloren. Und es war auch keine Entgleisung. Er hat diese ungeheuerliche Lüge, die offensichtlich schriftlich vorformuliert war, gezielt eingesetzt.
Er weiß ganz genau, dass die AfD nicht in der Tradition der NSDAP steht und niemals den Holocaust betreiben wird.
Trotzdem sagt er es.
Warum? Weil er mit der Autorität seines Amtes als Bundeskanzler den Bürgern einprägen will: Die AfD ist eine mörderische Gefahr für Deutschland und den Weltfrieden. Merz weiß, dass es Menschen gibt, die seine Worte so verstehen werden, dass eine Regierungsübernahme der AfD notfalls auch mit Gewalt verhindert werden muss.
Das ist ein mittelbarer Aufruf des Bundeskanzlers zur Gewalt gegen die AfD. Der klassische Fall von Volksverhetzung. Herr Merz, Sie tragen ab sofort die politische und strafrechtliche Verantwortung für Gewalttaten gegen Mitglieder und Unterstützer der AfD!
Quelle: x.com/HGMaassen/status/2063835945162445152
Auch von Rechtsanwalt Markus Haintz kam scharfe Kritik. Er veröffentlichte am 07.06.2026 auf „X-Twitter“:
„Ich habe den Volksverhetzer @bundeskanzler soeben wegen Volksverhetzung angezeigt, § 130 Abs. 3 Variante 3 StGB (Verharmlosung des nationalsozialistischen Völkermords).“
Kurz darauf legte er nach und twitterte: „Einen @Bundeskanzler, der der AfD sinngemäß nachsagt, den Völkermord der Nationalsozialisten im Geiste fortzuführen, den darf man mit Fug und Recht Holocaust-Verharmloser und Volksverhetzer nennen, nicht nur Lügenfritz.“
Quelle: report24.news/merz-hetze-gegen-opposition-maassen-verortet-aufruf-zur-gewalt-gegen-die-afd
Damit hat Merz ja auch alle AfD-Wähler indirekt als Nazis und Holocaust-Unterstützer bezeichnet. Mehr Grenzüberschreitung eines Bundeskanzlers ist kaum möglich.
Das Schlimmste an der Sache ist, dass Demagogen wie er – im Gegensatz zu „normalen“ Bürgern – aufgrund ihrer Immunität keinerlei Konsequenzen befürchten müssen.
Und nach seiner Politiker-„Karriere“ wird er zur „Belohnung“ für die Beschimpfung der Opposition und deren Wähler reichlich aus Steuergeldern gepampert.
Nur noch 16% der Bürger sind mit seiner Arbeit (falls man das überhaupt noch so bezeichnen kann) zufrieden. Hoffentlich erreicht die CDU in absehbarer Zukunft dieses Ziel ebenfalls.
#JustMy2Cent
Funfact: Seine „glorreiche“ Rede hielt er auf dem Landesparteitag der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. Dort lag die in der letzten Umfrage bei 10% und ist für seine „Wahlunterstützung“ bestimmt ausgesprochen dankbar.