Deutsche „Fortschritte“ bei Demokratie und Meinungsfreiheit

07.02.2026 Deutschlands riesiges Zensurnetzwerk aus 330 größtenteils staatlich finanzierten „NGOs“
 
In einem aufsehenerregenden Interview mit der „NZZ“ beschreibt der Forscher Andrew Lowenthal eine Architektur zur Meinungssteuerung im industriellen Maßstab innerhalb Deutschlands. Seine Forschung erfasst etwa 330 miteinander verbundene Akteure, darunter Bundesbehörden, Landesministerien, öffentlich finanzierte N>GOs, Universitäten, Faktenprüfungsorganisationen, Thinktanks und Stiftungen.
 
Diese agieren nicht in Opposition zum Staat. Vielmehr sind sie zunehmend Teil davon.
 
Dies ist keine offene und unverblümte Zensur. Es ist viel raffinierter und eloquenter im Orwellschen Sinne.
 
Was Lowenthal skizziert, ist ein epistemisches Managementsystem: ein geschlossener Feedback-Kreislauf, in dem politische Urteile und Ansichten zu technischem Fachwissen verarbeitet und dann als neutrale Wahrheit an die Öffentlichkeit zurückgegeben wird.
 
Das beunruhigendste Detail ist nicht die Koordination – es ist der Glaube. Viele Beteiligte erkennen ihre Arbeit gar nicht mehr als politisch an. Sie sehen sich als Hüter der Realität, auch wenn sie die Grenzen des akzeptablen Denkens definieren.
 
Die Umkehrung ist entscheidend. NGOs waren einst kritische Wächter. In Deutschland fungieren sie nun als Verlängerung staatlicher Kapazitäten und arbeiten offen mit Ministerien und Regulierungsbehörden zusammen.
 
Die Zusammenarbeit mit der Regierung wird nicht mehr als Interessenkonflikt angesehen, sondern ist die Grundvoraussetzung.
 
Die Zivilgesellschaft wurde in die Verwaltungsinfrastruktur integriert, behält aber ihre moralische Autorität der Unabhängigkeit.
 
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