29.04.2026 Tag 61 im US-israelischen Angriffskrieg gegen Libanon und Iran – Entwicklung zum Dauerkriegszustand
Besonders aufschlussreich sind aktuelle Berichte, wonach die Administration um Donald Trump nicht mehr primär auf direkte militärische Schläge gegen den Iran setzt, sondern auf eine „langfristige Blockade“.
Das Ziel ist klar: Das systematische Aushungern der iranischen Wirtschaft und die Unterbindung jeglichen Handels – eine moderne Form der Belagerung, die unter dem Deckmantel des „Druckaufbaus“ die Zivilbevölkerung am härtesten trifft.
Dass dabei das Völkerrecht mit Füßen getreten wird, scheint in Washington und Tel Aviv niemanden mehr zu stören. Die Beschwerden Irans bei den „Vereinten Nationen“ wegen der illegalen Beschlagnahmung von Schiffen – von Teheran als „Piraterie“ bezeichnet – verhallen, während die US-Marine den Golf kontrolliert.
Die Zerstörung der Lebensgrundlagen – Systematische Verwüstung
Während in den westlichen Medien oft über „gezielte Schläge“ gesprochen wird, zeigt die Realität am Boden ein anderes Bild. Berichte und Dokumentationen über die Lage im Südlibanon legen nahe, dass es sich um eine systematische Flächenzerstörung handelt.
Systematische Demolierung: Wie Haaretz berichtet, werden zivile Strukturen gezielt dem Erdboden gleichgemacht – ein Muster, das bereits aus Gaza bekannt ist.
Humanitäre Katastrophe: Die Zahl der Binnenvertriebenen im Libanon geht in die Millionen. Die Gesundheitsversorgung ist kollabiert, und die traumatisierte junge Generation wird die Narben dieses Krieges ein Leben lang tragen.
Das Narrativ-Theater: Wer kontrolliert die Wahrheit?
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