22.01.2026 Verfassungsschutz-Broschüre über vermeintlich „rechtsextreme“ Kennzeichen: Autofahrer melden sich aus Angst vor falscher Verurteilung
Das Kürzel „FG“ steht auf Autokennzeichen in Sachsen für den Landkreis Freiberg. Nach Einschätzung der Verfassungsschutzbehörden in Brandenburg und Niedersachsen könnte die Buchstabenkombination jedoch auch für „Führers Geburtstag“ stehen.
In einem Faltblatt des brandenburgischen Verfassungsschutzes heißt es, die Abkürzung könne auf einem Kennzeichen auf eine mögliche rechte Gesinnung hindeuten.
Diese Einordnung hat einen Autofahrer mit „FG“-Kennzeichen verunsichert. Wie das Onlinemagazin diesachsen.de berichtet, wandte sich der Mann an den mittelsächsischen Landrat Sven Krüger, weil er befürchtete, aufgrund seines Nummernschildes als Rechtsextremist wahrgenommen zu werden.
Die Ortskennungen am Anfang eines Kennzeichens unterliegen laut dem sächsischen Verfassungsschutz keinem Extremismusverdacht. Sie werden von Kommunen beantragt und vom Bundesverkehrsministerium genehmigt.
David Hagenbäumer, Sprecher des sächsischen Verfassungsschutzes, erklärt, dass rechtsextreme Codes nahezu ausschließlich im frei wählbaren hinteren Teil von Kennzeichen genutzt würden.
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