„Was wir gesehen haben, sind sehr organisierte Leute“

19.10.2026 Das organisierte Chaos hinter den französischen Unruhen
 
Mittlerweile wird das Ausmaß der Schäden klarer, und neue Berichte zeichnen ein Bild des staatlichen Versagens (wie sehr die Unruhen politisch gewollt sind, darüber kann man ebenfalls diskutieren). Neben den Bränden (unter anderem das Rathaus von Limoges) wurden rund 1.500 Geschäfte geplündert und/oder zerstört.
 
Das Ausmaß der Plünderungen ist enorm. Zum Vergleich: Am Höhepunkt der Gelbwesten-Proteste waren maximal 300 Geschäfte betroffen. Lag das auch daran, dass damals weit mehr Polizei mobilisiert worden war als an diesem Samstag?
 
Die Prognose habe bei 200.000 Demonstranten gelegen – die tatsächliche Zahl lag deutlich höher, erklärte das Innenministerium.
 
Rund 60.000 Einsatzkräfte waren im Einsatz, gegen die Gelbwesten waren es teilweise knapp 100.000.
 
Die Eskalation war also alles andere als Zufall. Zudem berichten Augenzeugen, dass der Mob mittlerweile weitaus koordinierter vorgeht als noch bei früheren Unruhen.
 
Ein Pariser Händler schilderte zwei getrennte Gruppen:
 
Zuerst kommen organisierte Akteure mit Werkzeug, die Schaufenster zerschlagen.
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/10/19/das-organisierte-chaos-hinter-den-franzoesischen-unruhen

 

„Rapporteur“ (ehemals“Euractiv“), eigenen Angaben nach „Europas fachkundige Medienorganisation für Politik und Politik“ veröffentlichte am 20.10.2026 einen Artikel mit der Überschrift „Die Unruhen in Frankreich liefern der rechtsextremen Szene in Europa neue Munition“.
 
Wer nach solchen fast schon kriegsähnlichen Zuständen immer noch das Narrativ „das spielt den Rechten in die Hände“ verbreitet, mag zwar EU-politisch „fachkundig“ sein, reiht sich aber ansonsten nahtlos in das ganz linke Spektrum ein.
 
#JustMy2Cent<&p>
 

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