01.11.20262 Sabine Schiffer: Wie Medien uns auf Krieg einstimmen
Die Medienwissenschaftlerin Prof. Sabine Schiffer kritisiert, dass Journalisten in Kriegs- und Krisenzeiten häufig die strategische Kommunikation von Regierungen, Thinktanks und Lobbygruppen übernehmen, statt deren Aussagen unabhängig zu überprüfen.
Ihre These: Viele Journalisten betreiben nicht bewusst Propaganda. Sie haben politische Deutungsmuster so weit verinnerlicht, dass sie diese kaum noch hinterfragen.
Im Gespräch erklärt Sabine Schiffer, wie Kriegspropaganda funktioniert, warum kritische Stimmen aus Redaktionen verschwinden und weshalb wirtschaftliche Abhängigkeiten die journalistische Unabhängigkeit gefährden.
Wer an dem Buch „Medienanalyse“ (Erscheinungsdatum 2021) von Sabine Schiffer interessiert ist:
=> westendverlag.de/Medienanalyse/1373
=> amazon.de/Medienanalyse-kritisches-Lehrbuch-Westend-Wissenschaft/dp/3864891574
Das im Gespräch genannte Werk „Propaganda: Die Kunst der Public Relations“ (erstmals 1928 erschienen) von Edward Bernays ist bei folgenden Quellen erhältlich:
=> kopp-verlag.de/Propaganda.htm?websale8=kopp-verlag&pi=B0025238&ci=%24_AddOn_%24
=> amazon.de/Propaganda-Die-Kunst-Public-Relations/dp/3936086354
Oder in einer Buchhandlung eurer Wahl. 😉