04.11.2026 Deutschland runter auf 60 Millionen?
Ich halte es ja für einen große Fehler, dass man Deutschland auf Teufel komm raus mit Menschen vollpumpt und dazu nimmt, wen immer man kriegen kann, weil man meint, dass nur so Renten und Produktivität zu retten seien.
Ausgehend von der marxistischen Doktrin, dass Menschen sowieso alle gleich und völlig austauschbar sind, einen „Klassenstandpunkt“ haben, und nur das Produkt der sozialen Einflüsse sind. Und die Produktivität schlicht und einfach proportional zur Kopfzahl steige.
Schon oft hatte ich dabei angesprochen, wie gut es uns bezüglich der Wohnsituation ohne Migration gehen könnte. Es ist bekannt, dass ein „gesunder“ Wohnungsmarkt etwa 3% Leerstand hat, damit der Markt die Preise regelt und man auch bei Bedarf umziehen kann, weil man immer eine Wohnung findet.
Ich kann mich noch erinnern, als ich 2003 einen Job in Dresden angenommen und dort nach einer kleinen Wohnung in der Nähe des Arbeitsplatzes gesucht habe. Innerhalb eines halben Tages hatte ich die Wohnung. Online gesucht, passendes gefunden, Termin sofort bekommen, hingegangen, zack, angemietet, fertig. Wohnung möbliert, sofort eingezogen.
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Das hatte ich mir auch schon überlegt, allerdings bereits in den 90ern.
Schon damals war der „Pillenknick“ ein Thema in Medien und Gesellschaft, obwohl der nur ein Teil des Geburtenrückgang-Problems war. Die „Selbstverwirklichung der Frau“, also Selbständigkeit, Berufstätigkeit und Unabhängigkeit, gehörte zu den Schlagworten. Feministisches Motto: „Wer sich nicht wehrt, endet am Herd“.
Dass dadurch die Alterspyramide auf den Kopf gestellt würde, wussten wir. Und schon damals war „die Rente“ und „die Deutschen werden weniger“ ein Thema. Inklusive der Debatten, wie man mit dieser „Dezimierung“ umgehen sollte.
‚Wenn man sich darauf einstellt, kann man auch damit umgehen‘, ging mir durch den Kopf. Gleichzeitig wusste ich, dass so ein Vorgehen nicht einfach werden würde – wie immer bei eminenten Einschnitten.
Denn das hätte bedeutet, dass irgendein Politiker oder irgendeine Regierung sich damals zwangsläufig vor die Bürger hätte stellen und verkünden müssen: „Es kommen schwierige Zeiten auf uns zu und wird werden aller Wahrscheinlichkeit nach den Gürtel enger schnallen müssen.“
Welche Folge hätte das wohl gehabt? Dieser Politiker wäre in der Versenkung verschwunden und/oder diese Partei wäre bei den Wahlen abgestürzt. Warum? Weil die meisten Menschen so lange wie möglich bequem leben wollen. Dabei ignorieren sie alles, was nicht ins bürgerliche Weltbild passt.
Bestes Beispiel ist die heutige Zeit. Wir leben angeblich im allerbesten Deutschland, das es je gab. Dieses Narrativ funktioniert nur durch das Verdrängen der Gefahren, die am Horizont auftauchen oder schon über uns schweben:
❖ komplette Digitalisierung unseres Lebens;
❖ permanente soziale Unruhen und die damit einhergehenden geplanten Beschränkungen unserer Grundrechte;
❖ möglicher Weltkrieg (Ukraine, Russland, EU, USA, Israel, Iran, Naher Osten);
❖ Weltwirtschaftskrise wegen Ausfall dringend benötigter Ressourcen (Öl, Gas, Düngemittel etc.);
❖ daraus resultierende Inflation;
❖ Zusammenbruch der Wirtschaft.
Klingt dystopisch? Ja! Aber letzten Endes wird es darauf hinauslaufen – früher oder später.
Der Dramatiker Reimund Heiner Müller brachte es auf den Punkt: „Optimismus ist nur ein Mangel an Information.“
Die von den Bürgern gewählten Regierungen der Vergangenheit haben uns dahin gebracht, wo wir aktuell stehen. Die Frage „Was wäre, wenn …“ kann man stellen, ist allerdings nicht zielführend.
Im allerschlimmsten Fall gibt es Krieg. Im schlimmsten Fall treiben uns die Regierungen in ein digitales Gefängnis und nehmen uns alles weg, bevor es zum Krieg oder Zusammenbruch kommt. Semi-schlimm wäre, wenn alles zusammenbricht und es dann in einer neuen Gesellschaft wieder aufwärts geht.
So, so oder so: Ohne Verluste und Schmerzen wird keins dieser Szenarien ablaufen.
Unsere Zukunft sieht nicht rosig aus.
Deswegen ist es umso wichtiger, sich darauf einzustellen: mental (Akzeptanz dessen, was früher oder später auf uns zukommt), wirtschaftlich (Anlegen von Vorräten) und gesellschaftlich (Gleichgesinnte suchen).
Und …
In dem kleinen Moment, der uns zwischen Krise und Katastrophe bleibt,
können wir auch ein Glas Champagner trinken.
Quelle: Paul Claudel – franz. Diplomat – Zitate7.de
Muss ja nicht gleich Champagner sein; es gibt auch guten Sekt. 😀
PS: Das beißt sich übrigens nicht mit dem Beitrag von heute morgen. Immer mehr Geld von anderen abzupressen, Einsparungen von anderen zu verlangen, und selbst nicht mal ansatzweise ans Sparen zu denken, grenzt an Feudalismus.
#JustMy2Cent