So oder so: es bleibt teuer

20.02.2026 Brüssel gibt grünes Licht: Bund übernimmt Kontrolle über russische Öl-Töchter
 
Die EU-Kommission hat die vollständige Übernahme der russischen „Rosneft“-Töchter in Deutschland durch den Bund genehmigt. Die Brüsseler Behörde sieht nach Prüfung keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, wie sie mitteilte. Auf die politische Dimension des Konfliktes mit Russland geht sie dabei nicht ein.

 

Das klingt erstmal einfach: Raffinerie übernehmen; Rest passt schon … irgendwie.
 
Aber …

 

Seit Beginn des Öl-Embargos gegenüber Russland steht das Geschäftsmodell der Stadt – und des größten Arbeitgebers, der Raffinerie – in Frage.
 
Das „PCK“ wurde bis Ende 2022 mit russischem Erdöl beliefert. Seit Beginn des Embargos wird der Rohstoff aus unterschiedlichsten Quellen angekauft. Damit aber steigen die Kosten für das Erdöl selbst und dessen Transport nach Schwedt.
 
Zudem ist die Raffinerie für russisches Öl und dessen chemische Zusammensetzung optimiert. Das aber gibt es nun nicht.
 
Und der auf dem Weltmarkt zusammengekaufte Mix an Rohölsorten lässt sich weniger effizient verarbeiten.
Quelle: tagesschau.de/wirtschaft/energie/schwedt-oel-raffinerie-100.html

 

Dazu kommt noch …

 

Zusätzlich sorgen derzeit US-Sanktionen für Unruhe in Brandenburg:
 
Diese untersagen nach Angaben des US-Finanzministeriums faktisch jede wirtschaftliche Interaktion mit Rosneft und deren Tochterfirmen – auch für ausländische Geschäftspartner.
 
Die Sanktionen sind bis zum 29.04.2026 ausgesetzt.

 
Quelle: berliner-zeitung.de/news/eu-kommission-genehmigt-bundesuebernahme-von-rosneft-deutschland-li.10020213
 

Wo man hinschaut: politisches Flickwerk.
 
Aber hey! Hauptsache „wir“ schaden „den“ Russen.
 
#JustMy2Cent

 

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