11.03.2026 Medizinregister-Gesetz: Hochschulen warnen vor Flopp, wenn Finanzierung fehlt
Das Bundeskabinett hat am 27.05.2026 einen Gesetzentwurf verabschiedet, mit dem ein einheitlicher Rechtsrahmen für die mehr als 350 Medizinregister in Deutschland geschaffen werden soll.
Daten aus solchen Quellen wird ein hohes Potenzial zugeschrieben, um beispielsweise die Qualität und Wirksamkeit von Arzneitherapien und Behandlungen unter Alltagsbedingungen zu untersuchen.
„So stärken wir die versorgungsnahe Forschung und erhöhen die Sicherheit von Patientinnen und Patienten“, sagte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) anlässlich des Kabinettsbeschlusses.
Dazu soll beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ein Zentrum für Medizinregister geschaffen werden. Es soll vor allem Koordinierungs- und Beratungsaufgaben übernehmen und die Vernetzung der Register unterstützen.
Als zentrales Werkzeug, um die Verknüpfung von Daten zu bewerkstelligen, will der Gesetzgeber es Betreibern erlauben, den unveränderbaren Teil der Krankenversichertennummer (KVNR) von GKV-Versicherten zu speichern.
Das anschließend gebildete Pseudonym würde es ermöglichen, Daten von Medizinregistern mit anderen Quellen zu verknüpfen. Patienten erhalten laut Gesetzentwurf die Option, der Speicherung der KVNR zu widersprechen.
Quelle: aerztezeitung.de/Politik/Medizinregister-Gesetz-Hochschulen-warnen-vor-Flopp-wenn-Finanzierung-fehlt-462344.html
Zusammenfassung:
Die „Qualität und Wirksamkeit“ von Arzneitherapien und Behandlungen werden unter „Alltagsbedingungen“ untersucht. Heißt: Patienten werden als Versuchskaninchen missbraucht.
Nun ja, das hat in der Corona-„Pandemie“ schon prima funktioniert und kaum einer hat gemeckert. If it works, don’t touch it!
Patienten können der Speicherung der KVNR widersprechen – falls sie davon überhaupt Kenntnis haben.
Ich spiele mal den Advocatus Diaboli:
Was sollte die Pharmaindustrie und ihre Büttel daran hindern, sich an Studien vorbei zu mogeln und neue Medikamente direkt an Patienten zu testen?
Welchen Missbrauch die Pharmaindustrie in der Vergangenheit betrieb (inklusive der Unterstützung von Politikern, Medien und Ärzten), habe ich ausführlich in dem Beitrag „Warum ich der Pharma-Industrie misstraue“ beschrieben. Daran hat sich bis heute nichts geändert.
Nebenwirkungen, Langzeitschäden und mögliche Todesfälle werden unter dem Deckel gehalten. Auch darin hat die Pharmaindustrie jahrzehntelange Erfahrung.
Mit möglichem Datenmissbrauch und Hackern will ich erst gar nicht anfangen.
Und selbstverständlich muss dafür ein steuerfinanziertes Meldezentrum geschaffen werden.
#JustMy2Cent
Dazu passt auch die Artikel „Gekaufte Umfrage: Wie Pharma mit manipulierten „Daten“ die Impf-Reform fast killte“ und „EU holt experimentelle Pille gegen Hanta“ auf TKP.