28.11.2025 Atombombe gilt in EU bald als „nachhaltig“
„Nachhaltig“ und „ökologisch“: In der EU bekommt das regelmäßig eine völlig neue Bedeutung.
Firmen, die Brandwaffen, Munition mit abgereichertem Uran oder sogar nukleare Waffen produzieren, können bald als nachhaltig gelten und das sogenannte „ESG“ (Environmental, Social and Governance)-Label erhalten.
Das EU-Parlament hat eine entsprechende Gesetzesänderung bereits gebilligt. Das ESG-Label gilt als „Markenzeichen ethischer Investitionen“.
Die EU-Kommission dürfte sich darum bemühen, die Aufrüstung und den Krieg als ethisch richtig und moralisch gut zu labeln. Denn der Vorschlag der Kommission, der im Frühjahr dieses Jahres vorgelegt wurde, zielt darauf ab, die Ausschlüsse für Rüstungsunternehmen in den EU-Nachhaltigkeitsbenchmarks zu verringern.
Die Begründung: Die bisherige Definition von „kontroversen Waffen“ sei unklar und verursache Unsicherheit bei Investoren.
Stattdessen solle man sich auf international anerkannte Verbote stützen, wie sie in Verträgen und Konventionen festgehalten sind. Dadurch fallen viele Waffenarten, die zuvor ausgeschlossen waren, nicht mehr unter das Verbot.
Aufrüstung kann endlich nachhaltig sein!
Dahinter stecken natürlich handfeste ökonomische Interessen.
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