06.10.2026 Russischer Schattenflottentanker unter ukrainischen Sanktionen gerät in der Nähe von Sotschi in Brand
Der Öltanker „Aframax Rio“, der unter liberianischer Flagge fährt und unter ukrainischen Sanktionen als Teil der russischen Schattenflotte gelistet ist, ist vor der Küste Sotschis in Brand geraten.
Er steht nicht auf den Sanktionslisten der EU oder der Verbündeten der Ukraine, wurde jedoch durch einen Beschluss des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine vom 12.022026 zusammen mit 90 anderen russischen Schattenflottenschiffen in die Sanktionsliste der Ukraine aufgenommen.
Quelle: ukrinform.net/rubric-ato/4171722-russian-shadow-fleet-tanker-under-ukrainian-sanctions-catches-fire-near-sochi.html
06.10.2026 Brand auf Tanker vor russischer Schwarzmeerküste
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Tanker ist vor der russischen Schwarzmeerküste in der Nähe von Sotschi in Brand geraten.
Die „Aframax Rio“ sei von Seedrohnen angegriffen worden, teilte das russische Transportministerium in Moskau laut der staatlichen Nachrichtenagentur „Tass“ mit
„Ein unter liberianischer Flagge fahrendes Schiff mit einer Ladung Öl wurde von unbemannten Booten angegriffen“, teilte das Ministerium demnach mit. Die 23 Besatzungsmitglieder aus Indien seien gerettet worden.
Das Schiff wird von der ukrainischen Website „BlackSeaNews“ der russischen Schattenflotte zugeordnet.
Zuvor waren am frühen Morgen zwei Handelsschiffe vor der Schwarzmeerküste Bulgariens von Drohnen angegriffen worden. Das teilte Bulgariens Ministerpräsident Rumen Radew mit. Beide Schiffe wurden beschädigt, eines davon ist gesunken.
Am Vortag wurde ein türkischer Frachter vor der Küste Rumäniens angegriffen und beschädigt.
Für diese Angriffe sei das russische Militär verantwortlich, teilte die Ukraine mit. Russland hatte zuletzt seine Angriffe auf Frachtschiffe, die ukrainische Häfen anfahren, intensiviert.
Quelle: zeit.de/politik/ausland/ukraine-krieg-news-liveblog
06.10.2026 Russland: Tankerbesatzung im Schwarzen Meer gerettet, nachdem Angriff Schiff in Brand gesetzt hatte
Rettungskräfte retteten am 06.10.2026 die 23-köpfige Besatzung eines unter liberianischer Flagge fahrenden Tankers, der „Aframax Rio“, der vor der russischen Schwarzmeerküste in Brand gesteckt wurde, nachdem er von einem unbemannten Schiff angegriffen worden war, teilte das russische Verkehrsministerium mit.
Die russischen Regionalbehörden in der Siedlung Sirius hatten zuvor den Brand an Bord des Tankers gemeldet. Die Strände der Siedlung in der russischen Region Süd-Krasnodar seien für die Öffentlichkeit gesperrt, teilten die Behörden mit.
Quelle: reuters.com/world/russia-says-tanker-crew-rescued-black-sea-after-attack-set-ship-ablaze-2026-10-06
07.10.2026 Nach Drohnenangriff auf Tanker: 23 indische Besatzungsmitglieder in der Nähe von Sotschi gerettet
Ein unter liberianischer Flagge fahrender Öltanker mit 23 indischen Besatzungsmitgliedern wurde vor der russischen Schwarzmeerküste von Drohnenbooten angegriffen, teilten die russischen Behörden mit. Die Besatzung wurde gerettet und an Land gebracht.
Das als „Aframax Rio“ identifizierte Schiff wurde am 06.10.2026 in der Nähe von Sotschi, dem beliebten russischen Ferienort an der Schwarzmeerküste, von unbemannten Überwasserschiffen oder USVs angegriffen. Der Angriff löste einen Großbrand aus.
„Die Besatzung wurde gerettet und an Land evakuiert“, sagte ein Sprecher des russischen Verkehrsministeriums der staatlichen Nachrichtenagentur „TASS“.
Dem Bericht zufolge war das Feuer so heftig, dass die Brandbekämpfung zunächst nicht beginnen konnte.
„Derzeit findet im Schwarzmeerraum eine offene Ölverbrennung statt. Die Brandbekämpfung kann erst beginnen, wenn die Intensität nachlässt und es den Rettungsschiffen möglich wird, sich dem Tanker sicher zu nähern“.
Vorsorglich verbot der Bürgermeister von Sotschi, Andrey Proshunin, vorübergehend den Zugang zu den Stränden der Stadt.
„Das Notfallzentrum der Stadt hat beschlossen, den Zugang zu den Stränden und Meeresdämmen vorübergehend zu verbieten. Einwohner und Gäste von Sotschi werden gebeten, sich keinen Risiken auszusetzen und auf eine offizielle Entscheidung bezüglich ihrer Wiedereröffnung zu warten“, schrieb Proshunin auf seinem „Telegram“-Kanal.
Der jüngste Angriff erfolgte zwei Tage, nachdem mindestens zwei Menschen getötet und einige Besatzungsmitglieder, darunter ein Inder, verletzt worden waren, als ein russischer Drohnenangriff einen Brand auf ein türkisches ziviles Frachtschiff im Schwarzen Meer verursachte.
Quelle: indiatoday.in/world/story/black-sea-tanker-attack-23-indian-crew-rescued-after-aframax-rio-hit-off-sochi-ptag-3011385-2026-10-07
07.10.2026 Kiew attackiert Öltanker: Jetzt brennt das Schwarze Meer!
Die bislang bereits veröffentlichten Aufnahmen zeigen das Ausmaß der Katastrophe. Das maritime Fachportal „The Maritime Executive“ beschreibt mehrere Videos, die den Brandverlauf zeigen.
Zunächst loderten Flammen im Bereich der Ladetanks, später breitete sich das Feuer an der Steuerbordseite aus. Schließlich brannte eine große Ölfläche hinter dem Schiff auf dem offenen Meer. Darüber türmte sich eine gewaltige schwarze Rauchwolke auf.
Die knapp 247 Meter lange „Aframax Rio“ besitzt laut dem Klassifikationsregister ClassNK Ladetanks mit einem Fassungsvermögen von 122.673 Kubikmetern. Das entspricht fast 123 Millionen Litern Rohöl.
Selbst ein Bruchteil davon könnte Küstenabschnitte über weite Strecken verseuchen und massive Schäden anrichten. Ökologisch ist dies ein Desaster.
Russische „Telegram“-Kanäle behaupten, der Tanker sei nahezu voll beladen auf dem Weg von Noworossijsk nach Indien gewesen. Eine Bestätigung der tatsächlichen Ladungsmenge fehlt bislang.
Doch die brennende Ölfläche auf dem Meer zeigt bereits, dass die Gefahr längst über einen gewöhnlichen Schiffsbrand hinausgeht.
Sollte der Tanker weitere Ladung verlieren oder gar sinken, könnte das Ausmaß der Verschmutzung dramatisch wachsen.
Ausgerechnet vor einer der bekanntesten Urlaubsregionen Russlands droht ein Angriff auf die Öllogistik nun das Meer und die Küste zu vergiften.
Dass die Ukraine hinter der Attacke steckt, ist mehr als nur wahrscheinlich. Der ukrainische Geheimdienst SBU hat bereits mehrfach gezeigt, dass er mit seinen Seedrohnen auch große Öltanker angreifen kann.
Dass bei einem solchen Angriff auf ein beladenes Schiff gewaltige Mengen Rohöl ins Meer gelangen können, weiß man allerdings auch in der Ukraine. Das Risiko einer schweren Umweltkatastrophe gehört damit zwangsläufig zu dieser Kriegsstrategie. Schließlich lässt sich ein brennender Öltanker auf offener See nicht einfach abstellen.
Dabei entfaltet sich eine ökologische Ironie. Während die europäischen Regierungen ihren Bürgern immer neue Vorschriften zum Schutz von Klima und Umwelt aufbürden, unterstützen sie Kiew politisch und finanziell bei dessen Kampf gegen Russland.
Ausgerechnet die militärischen Angriffe auf Russlands Ölwirtschaft können jedoch gewaltige Mengen Giftstoffe freisetzen und ganze Meeresregionen gefährden. Da hilft auch das nächste Klimaschutzprogramm aus Brüssel wenig.
Quelle: report24.news/kiews-tankerjagd-jetzt-brennt-das-schwarze-meer
07.10.2026 Ukraine-Angriff vor Sotschi: Drohne trifft Russen-Öltanker im Schwarzen Meer