29.10.2026 Wie der Staat bestimmen will, wessen Inhalte wir im Internet zu sehen bekommen
Die demokratiefeindlichen Pläne der Mainstream-Parteien, Behörden bestimmen zu lassen, von wem wir Nachrichten und Kommentare in den sozialen Medien zu sehen bekommen, haben bisher bei weitem noch nicht das Aufsehen erregt, das sie verdienen.
Durch einen „Digitale-Medien-Staatsvertrag“ (DMStV) wollen sie die Plattformen und sozialen Medien zwingen, alternative Medienanbieter zugunsten der öffentlich-rechtlichen und der etablierten Privaten zurückzustufen.
Dass die Landesmedienanstalten und die Landesgesetzgeber ihre perfiden Pläne so gut aus der Öffentlichkeit heraushalten können, dürfte zum einen daran liegen, dass die etablierten Medien besonders privilegiert werden sollen und deshalb durch Schweigen zustimmen.
Daneben dürfte es auch mit den Begriffsungetümen zusammenhängen, hinter denen diese Pläne versteckt werden. Schon die Gesetze (darum handelt es sich bei den Staatsverträgen de facto) sind so kompliziert und umständlich benannt, dass kaum noch jemand durchblickt.
Es gibt den 9. und den 10. Medienänderungsstaatsvertrag. Diese laufen alternativ unter den Namen Digitaler-Medien-Staatsvertrag (DMStV) Teil 1 und Teil 2.
Zum Mittel des von allen Ländern ratifizierten Staatsvertrages als Rechtsinstrument wird gegriffen, weil für Medien die Länder zuständig sind, aber eine bundeseinheitliche Regelung angestrebt wird.
Weiterlesen => norberthaering.de/propaganda-zensur/dmstv
Hadmut Danisch hatte vor einiger Zeit eine Umfrage gestartet, wer von seinen Lesern noch RSS-Feeds nutzt. Es scheinen nach wie vor eine Menge zu sein, denn der Abruf funktioniert weiterhin.
Glücklicherweise gibt es eine Menge Webseiten, die das zur Verfügung stellen.
Bei Webseiten, die das nicht tun => ¯\_(ツ)_/¯
Das funktioniert übrigen auch mit YT-Videos:
Bei der Kanalbeschreibung auf „mehr“ klicken
nach unten scrollen
auf „Kanal teilen“ klicken
Kanal-ID kopieren
Feed => https://www.youtube.com/feeds/videos.xml?channel_id= (Kanal-ID einfügen). Bei Stefan Homburg lautet die z.B. UCDG7fluFPCLOmFz_Rhc3cXw
RSS ist ein relativ einfaches Backup, mit dem sichergestellt ist, dass man bei Webseiten und YT-Videos auf dem Laufenden bleibt. „Odysee“ bietet das inzwischen auch an.
Bei manchen Seite ist das Symbol für Feeds
auf der Homepage eingebunden; bei anderen muss man suchen; bei einige funktioniert das nur mit einer entsprechenden Erweiterung des Links (z.B. \rss oder \feed).
Wenn dieser unsägliche Staatsvertrag umgesetzte wird und dadurch die Zugriffzahlen sinken, kommen die Alternativen möglicherweise (wieder) auf den RSS-Trichter.
Ich hatte mich schon vor geraumer Zeit für diese Art der Benachrichtigung entschieden, da mir der Input auf den „sozialen“ Medien irgendwann zu viel wurde.