24.01.2025 Bayerische Kitas in der Krise: Finanzierung reicht nicht mehr
In den letzten zwei Jahren habe sich die Lage wegen gestiegener Personalkosten zugespitzt. Die Träger kritisieren komplizierte Finanzierungs-Regelungen, bei denen pro Kind ein Basiswert, der Förderbedarf und die Buchungszeiten berücksichtigt werden. Der vom Staat bezahlte Basiswert sei in den letzten Jahren zwar auch gestiegen, so die Arbeitsgemeinschaft, aber nicht in gleichem Maß wie die Personalkosten. Auch gebe es ein strukturelles Defizit.
Quelle: br.de/nachrichten/bayern/bayerische-kitas-in-der-krise-finanzierung-reicht-nicht-mehr,UahDC33
27.02.2026 Söders Stellenstopp: Schulen in Bayern geraten in Not
Vor allem an Mittel-, Förder- und Berufsschulen sowie an den Gymnasien verschärft sich die Personalsituation durch das für das Haushaltsjahr 2026 verfügte Moratorium. Entspannung gibt es hingegen an den Grundschulen, wenige Probleme auch an den Realschulen. Das geht aus dem „Gesamtkonzept Unterrichtsversorgung“ hervor, das am 26.02.2026 auf der Webseite des Ministeriums veröffentlicht wurde.
Trotz steigender Schülerzahlen keine zusätzlichen Stellen zu schaffen, sei ein markanter Bruch mit der bisherigen Personalpolitik – darüber gibt man sich im Kultusministerium keinen Illusionen hin. Das Stellenmoratorium habe „die ohnehin schwierigen Rahmenbedingungen weiter verschärft“, schreibt Stolz im Vorwort zum Konzept. Trotzdem wolle man die Lage nicht dramatisieren, aber auch nicht schönreden.
Quelle: merkur.de/bayern/soeders-stellenstopp-schulen-in-bayern-geraten-in-not-94189527.html
16.06.2026 Ministerrat hat „Agenda für Vielfalt und gegen Ausgrenzung“ beschlossen – Gleichstellung von Frauen und Männern
Bayern bedeutet Vielfalt: Der Ministerrat hat heute die Agenda für Vielfalt und gegen Ausgrenzung und den darin enthaltenen Aktionsplan QUEER beschlossen. Die Bayerische Sozialministerin Ulrike Scharf betont:
„Unser modernes, tolerantes und lebenswertes Bayern ist ein weltweit hochattraktiver Standort. Das ist viel mehr als Steuersätze – das ist genauso innere Sicherheit, Bildung, Kunst und Kultur, die Landschaft und maßgeblich das bayerische Lebensgefühl von Leben und leben lassen. Wir sagen Nein zu Hass, Hetze, Gewalt und Extremismus – egal in welcher Form. Der Freistaat steht für Freiheit, Toleranz und Sicherheit.“
Das Bayerische Sozialministerium hat die ersten Umsetzungsschritte in Kooperation mit den Projektträgern „Bayerisches Bündnis für Toleranz“, der Stadt Augsburg und der Stiftung „PROUT AT WORK“ bereits Anfang 2026 initiiert.
Zusätzlich wurde im Mai 2026 der Infoletter „Sicherheit von LSBTIQ“ veröffentlicht und die Finanzierung für den Aufbau einer Beratungsstelle in der Oberpfalz genehmigt.
Durch die Einrichtung der neuen Anlaufstelle besteht künftig in jedem bayerischen Regierungsbezirk ein LSBTIQ-spezifisches Beratungsangebot.
Dafür stehen im Doppelhaushalt 2026/27 1,1 Mio. € für 2026 und 1,66 Mio. € im kommenden Jahr für die Umsetzung zur Verfügung.
Darin ist auch die Förderung bereits laufender Beratungs- und Unterstützungsangebote des LSBTIQ-Netzwerks Bayern enthalten.
Quelle: bayern.de/ministerrat-hat-agenda-fuer-vielfalt-und-gegen-ausgrenzung-beschlossen-gleichstellung-von-frauen-und-maennern
– gefunden bei DE.RT.com