16.06.2026 Wie Pokémon Go zum militärischen Kartierungsprojekt wurde
2016, als das Spiel wie ein Virus um den Globus fegte, schrieb Martin Armstrong bereits die entscheidende Frage:
Warum sollten Investoren Milliarden in ein Spiel stecken, das Hunderte Millionen Menschen dazu bringt, mit GPS-fähigen Geräten, Kameras und permanenter Standortverfolgung durch die Welt zu laufen?
Die meisten lachten. Sie sahen harmlose Unterhaltung. Was sie nicht verstanden: Im digitalen Zeitalter ist Daten das wertvollere Öl.
Heute, zehn Jahre später, kennen wir die Antwort. Und sie ist ungemütlicher, als selbst die größten Skeptiker vermutet hätten.
Was kaum jemand auf dem Schirm hat: „Pokémon Go“ ist kein isoliertes Phänomen. Es ist der kommerzialisierte Ableger von „Ingress“, einem Augmented-Reality-Spiel, das 2012 als interne Abteilung bei „Google“ gestartet wurde.
Nicht bei einem Spieleentwickler. Nicht bei einem Startup. Bei „Google“.
„Ingress“ war das Versuchslabor. Spieler bewegten sich durch die reale Welt, markierten Portale an realen Orten, kartierten ihre Umgebung.
Das Spielprinzip war im Kern dasselbe: GPS an, Kamera an, Fotos von markanten Punkten machen, Bewegung aufzeichnen, Daten hochladen.
Der Unterschied zu „Pokémon Go“? „Ingress“ war der Prototyp und hat zu Beginn Nerds wie mich angezogen. „Pokémon Go“ war die Massenware — mit dem unwiderstehlichen Branding einer der beliebtesten Spielemarken der Welt obendrauf.
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