Die unerträgliche Heulerei der Öffentlich-Rechtlichen

17.06.2026 MDR „spart“ am Programm – und will freien Mitarbeitern ohne Auftrag 90 Prozent Ausgleich zahlen
 
Der „MDR“ streicht Sendungen, gibt Formate ab und pausiert neue Krimiproduktionen. Zugleich sollen freie Mitarbeiter, die wegen dieser Kürzungen weniger oder keine Aufträge mehr erhalten, finanziell weitgehend abgesichert werden. Eine Tarifeinigung mit den Gewerkschaften sieht Ausgleichszahlungen von bis zu 90% der Vorjahresbezüge vor. Praktisch alle großen Energieunternehmen, die bei den Investorentagen 2021 und 2022 mit ambitionierten Energiezielen antraten, haben — jedes in seinem eigenen Tempo und mit unterschiedlichem Maß an öffentlicher Ehrlichkeit — festgestellt, dass diese Ziele auf Annahmen beruhten, die nicht hielten.
 
Die Zahlung orientiert sich am Einkommen des Jahres 2025 und gilt für den Zeitraum von April 2026 bis März 2027. Nach Angaben der Gewerkschaften sollen freie Mitarbeiter mit einer wiederkehrenden Tätigkeit von mindestens 20 Jahren bis zu 90% ihrer Bezüge aus dem Jahr 2025 erhalten. Bei einer Tätigkeit von 10 bis 19 Jahren sind es bis zu 85%, bei einer von einem bis neun Jahren bis zu 80%. Teil der Einigung ist außerdem, dass es bis Ende März 2027 keine betriebsbedingten Kündigungen beziehungsweise Beendigungen geben soll.
 
Der MDR begründet seinen Sparkurs mit der aus seiner Sicht unzureichenden Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

 
Quelle: apollo-news.net/mdr-spart-am-programm-und-will-freien-mitarbeitern-ohne-auftrag-90-prozent-ausgleich-zahlen
 

07.03.2023 Rundfunkbeitrag: Welcher Anteil für die Altersvorsorge reserviert ist
 
Von den rund 8,42 Mrd. € die an Rundfunkbeitrag im Jahr 2021 eingenommen wurden, flossen an die ARD allein 6,1 Mrd. €.
 
Von diesen 6,1 Mrd. € habe die „ARD“ allein 564 Mio. € für die Alters- und Ruhegelder ausgegeben. Was bedeute, dass jeder Bürger jährlich 14,28 € der Rundfunkgebühren allein für die betriebliche Altersvorsorge der ARD zahle.
 
Das entspreche 9,1% des jährlichen Rundfunkbeitrags – der im Juli desselben Jahres von 17,98 € auf 18,36 € angehoben wurde.
Quelle: versicherungsbote.de/id/4909766/Rundfunkbeitrag-Welcher-Anteil-fur-die-Altersvorsorge-reserviert-ist

 

30.11.2024 Rundfunkanstalt zahlt 84 Prozent seines Geldes an Pensionäre
 
Laut des Berliner Landesrechnungshofes sind beim „RBB“ die Verpflichtungen der betrieblichen Altersvorsorge in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Im Jahr 2022 betrugen diese bereits rund 773,4 Mio. €. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: „Der Anteil dieser Verpflichtungen an der Bilanzsumme hat sich von rund 60% im Jahr 2017 auf rund 84% im Jahr 2022 erhöht.“
Quelle:tvspielfilm.de/news/tv/jahresbericht-2024-rundfunkanstalt-zahlt-84-prozent-seines-geldes-an-pensionaere,12626791,ApplicationArticle.html

 

20.12.2024 ZDF-Spitze: Traumrenten aus dem Rundfunkbeitrag
 
Ende November hat das „ZDF“ die Bezüge seiner Geschäftsleitung, bekanntgegeben. Demnach erhielt „ZDF“-Intendant Norbert Himmler, seit März&nsp;2022 im Amt, 2023&nsp;ein Gehalt einschließlich Sachbezüge von 384.061,19&nsp;€.
 
Die Gehälter der übrigen fünf Führungskräfte des „ZDF lagen zwischen knapp knapp 250.000&nsp;€ (Justitiar) und knapp 280.000&nsp;€ (Verwaltungsdirektorin und Chefredakteurin).
 
Allerdings fehlt da etwas.
 
Nicht enthalten sind in den Gehaltszahlen nämlich die Altersversorgung des Managements. Das „ZDF“ sei hier hohe Verpflichtungen eingegangen.
 
So betrug der Barwert der Pensionsansprüche für die sechsköpfige Geschäftsleitung 17,2 €. Diese Summe muss durch Gebührengelder gedeckt werden. Allein im Jahr 2023 hat das „ZDF“ für neue Pensionsverpflichtungen neben den Gehaltszahlungen an das Management rund 746.500 € zurückgestellt (wie im „ZDF“-Bericht unter „Leistungen, die den genannten Personen für den Fall der regulären Beendigung ihrer Tätigkeit zugesagt worden sind“ aufgelistet, Anm. d. A.)
 
Gemessen am Vorjahr ist das sogar ein bescheidener Wert. 2022 bilanzierte die Anstalt fast fünfmal so viel und stellte 3,6 Mio. € für die Pensionsansprüche der Geschäftsleitung zurück. Allein für Intendant Norbert Himmler belief sich die Summe auf 1,49 Mio. €, nachdem das „ZDF2 dafür im Jahr zuvor nur einen Aufwand von 430.000 € gemeldet hatte.
 
Ein ähnliches Bild zeigt sich bei Chefredakteurin Bettina Schausten. Für ihre Pension gibt das „ZDF“ im Jahr 2022 einen „aufgewandten oder zurückgestellten Betrag“ in Höhe von 576.000 € an. Also mehr als das Doppelte ihres Jahresgehalts. Dazu kommt, dass Schausten ihre Position erst im Oktober 2022 und nicht etwa am Jahresanfang übernommen hatte.
 
Die Höhe der Pension Belluts hängt von einer Reihe von Variablen wie der Bezugsdauer ab. Nach früheren Schätzungen von Sachverständigen könnte sie aber durchaus bei 20.000 € monatlich liegen. Die Höhe der Pension Belluts hängt von einer Reihe von Variablen wie der Bezugsdauer ab. Nach früheren Schätzungen von Sachverständigen könnte sie aber durchaus bei 20.000 Euro monatlich liegen.
Quelle: telepolis.de/article/ZDF-Spitze-Traumrenten-aus-dem-Rundfunkbeitrag-10217799.html

 

09.12.2026 So vergoldet der ÖRR Betriebsrenten
 
Der Fall der ehemaligen „RBB“-Programmdirektorin Claudia Nothelle zeigt exemplarisch, wie großzügig die Ruhegehaltsregelungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk für Führungskräfte sein können. Trotz einer kurzen Dienstzeit von nur 7 Jahren steht ihr nun bis zum Lebensende ein monatliches Ruhegehalt in Höhe von 8.438 € zu. Ein Berliner Arbeitsgericht stellte klar: Die vertragliche Zusage ist gültig. Nachdem der „RBB“ im April eine Klage „voll verloren“ hatte und auf eine Berufung verzichtete, muss der Sender – und damit die Beitragszahler – die Zahlungen leisten und zurückgehaltene Beträge erstatten.
Quelle: vorunruhestand.de/2025/12/so-vergoldet-der-oerr-betriebsrenten

 

20.10.2025 GEZ-Skandal: 13,50 € allein für ARD-Luxusrenten
 
Gesamt-Defizit: Die Pensionskassen der „ARD“ und des „ZDF“ benötigen mittelfristig über 3 Mrd. €, um die zugesagten Renten zu finanzieren.
 
Kosten-Beispiel „SWR“: Der „SWR“ hat Pensionsrückstellungen von 2,1 Mrd. € und musste deshalb bereits Kult-Sendungen wie „Verstehen Sie Spaß?“ kürzen und Immobilien verkaufen.
 
Verwendung des Beitrags: Große Summen des monatlichen Rundfunkbeitrags von 18,36 € fließen nicht ins Programm, sondern in die Pensionskassen. Die „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs“ erkannte allein für 2021 bis 2024 einen Nettoaufwand für die Altersversorgung von 2,5 Mrd. € an.
 
Die Sender haben mit 9,02 Mrd. € im Jahr 2023 rund 5% mehr aus den Rundfunkbeiträgen bekommen als 2022. Insgesamt 8,85 Mrd. € flossen laut „Heise Online“ an „ARD“, „ZDF“ und 2Deutschlandradio“; 170 Mio.  erhielten die Landesmedienanstalten.
 
Weil die Betriebsrenten so üppig sind, ist die ARD-Pensionskasse, sprich die Baden-Badener Pensionskasse, sogar in Schieflage geraten. Ihr fehlen mittelfristig 2 Mrd. €. Das sollen die Beitragszahler ausgleichen.
 
Die von „Welt“ veröffentlichte Tabelle zeigt die Höhe der Grundvergütungen für die neun Intendanten:
 
Ehemaliger WDR-Intendant Tom Buhrow: 427.900 €
SWR-Intendant Kai Gniffke: 392.530 €
ZDF-Intendant Norbert Himmler: 382.560 €
NDR-Intendant Joachim Knuth: 360.371 €
neue WDR-Intendantin Katrin Vernau: 348.000 €
BR-Intendantin Katja Wildermuth: 340.267 €
Radio Bremen-Intendantin: Yvette Gerner: 284.536 €
MDR-Intendant Ralf Ludwig: 280.750 €
HR-Intendant Florian Hager: 255.000 €
SR-Intendant Martin Grasmück: 245.000 €
RBB-Intendantin Ulrike Demmer: 220.000 €
 
Der „anerkannte Nettoaufwand für die betriebliche Altersversorgung 2021 bis 2024“ der Sender beträgt der „Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten“ zufolge 2,5 Mrd. €. Davon entfallen insgesamt 2 Mrd. € an „ARD“-Anstalten und 430 Mio. € ans „ZDF“.
Quelle: vorunruhestand.de/2025/10/gez-skandal-1350-e-allein-fuer-ard-luxusrenten

 

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