Lars weiß es besser, denn Lars hat eine Glaskugel

20.05.2026 Trotz Rekordausbau bei den Erneuerbaren erzeugt Deutschland weniger Strom als früher
 
Deutschland verweist oft auf hohe Anteile erneuerbarer Energien im Strommix. Rund 60% des Stroms stammen inzwischen aus erneuerbaren Quellen. Diese Quote wirkt stark, jedoch sagt sie wenig über gesicherte Leistung aus.
 
Denn Windräder und Solaranlagen liefern nicht jederzeit Strom. Sie hängen von Wetter, Tageszeit und Jahreszeit ab. Deshalb wächst die installierte Leistung deutlich schneller als die reale Stromerzeugung.
 
Außerdem schaltete Deutschland viele regelbare Kraftwerke ab. Diese Anlagen konnten Strom unabhängig von Sonne und Wind liefern. Dadurch verlor das System einen großen Teil planbarer Erzeugung.
 
Der Atomausstieg veränderte die Bilanz besonders stark. 2010 lieferte Kernenergie noch etwa ein Viertel des deutschen Stroms. Danach verschwand diese gesicherte Leistung schrittweise aus dem Netz.
 
Außerdem legte Deutschland mehr Kohlekraftwerkskapazität still als jedes andere europäische Land. Klimapolitisch senkt das Emissionen im Inland. Versorgungstechnisch fehlt jedoch Leistung in windarmen und dunklen Stunden.
 
Deutschland importiert inzwischen mehr Strom aus Nachbarländern. Besonders französische Kernkraft und skandinavische Wasserkraft helfen in schwachen Erneuerbaren-Phasen. Doch diese Lösung hat enge Grenzen.
 
Deutschland braucht Importstrom oft genau dann, wenn Strom auch anderswo knapp ist. Das treibt Preise und schafft politische Konflikte.

 
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/trotz-rekordausbau-bei-den-erneuerbaren-erzeugt-deutschland-weniger-strom-als-frueher
 

Das ist doch alles Quatsch!

 

20.05.2026 Klingbeil: „Ich brauche keine Zahlen als Beleg, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu rechtfertigen“
 
Am 20.05.2026 mussten sich Finanzminister Lars Klingbeil und Bauministerin Verena Hubertz den Fragen der Abgeordneten im Bundestag stellen. Klingbeil erklärte dort, er brauche keine Kennzahlen, um zu wissen, dass es richtig sei, auf Erneuerbare Energien zu setzen.
 
Der AfD-Politiker Rainer Kraft wollte nämlich von Klingbeil wissen: „Für 100 Milliarden investiertes Steuergeld: Um wie viel verhindern wir den globalen Mitteltemperaturanstieg?“
 
Der Finanzminister antwortete, dass es Studien gebe, die die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen im Klima- und Transformationsfonds belegen würden. „Wenn der Bedarf da ist, dann stelle ich Ihnen das gerne zur Verfügung.“
 
Dann ergänzte er: „Ich sage hier für mich sehr klar: Ich brauche keine Zahlen, um zu wissen, dass es richtig ist. Ich will es für mich sehr deutlich sagen: Ich brauche keine Zahlen, die belegen, dass ein Weg richtig ist, auf Erneuerbare Energien zu setzen.“
 
Er wolle nicht, dass Deutschland von russischem Gas oder von fossilen Energieträgern abhängig sei. Deutschland solle stark und resilient sein.
 
Das lasse sich mit mehr Erneuerbaren Energien erreichen.

 
Quelle: apollo-news.net/klingbeil-ich-brauche-keine-zahlen-als-beleg-um-den-ausbau-erneuerbarer-energien-zu-rechtfertigen
 

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