Konzerne sehen schwarz bei grünem Stahl

22.02.2026 Deutsche Stahlindustrie legt grüne Transformation auf Eis
 
In Deutschland haben große Stahlkonzerne seit 2025 zentrale Projekte zur grünen Transformation gestoppt oder vertagt:
 
„ArcelorMittal“ legte den klimaneutral geplanten Umbau am Standort Hamburg auf Eis, „Salzgitter“ bremst bis mindestens 2028/2029 und „Thyssenkrupp“ koppelt Investitionen an ein Sparprogramm.
 
Auslöser sind fehlender und teurer grüner Wasserstoff, volatile und teils hohe Strompreise, sowie Preis- und Nachfragedruck im Markt.
 
Außerdem verschärfen US-Strafzölle die Lage, weil Exporte in die USA seit März 2025 mit 50% Zusatzabgaben belastet sind.
 
Dadurch geraten rund 80.000 Arbeitsplätze in der Branche in Gefahr, während Deutschlands Klimaziele bis 2030 und die Klimaneutralität 2045 schwieriger erreichbar werden.

 
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/deutsche-stahlindustrie-legt-gruene-transformation-auf-eis
 

Blackout-News bezieht sich auf einen Artikel des Deutschlandfunks. Das erklärt die Umschreibung „schwieriger erreichbar“. Der Staatsfunk will der Regenbogen-SED ja nicht in den Rücken fallen.
 
Die pampert indessen die Industrie weiter munter und fröhlich mit Wasserstoffprogrammen aus Steuergeldern.

 

05.11.2025 Förderung von Wasserstoffprojekten
 
▶ DARP-Komponente: 1.1.1 Wasserstoffprojekte im Rahmen von IPCEI
▶ Ziel: Markthochlauf von Wasserstoff
▶ Förderung: 1,5 Mrd. Euro
▶ Wirkung: 62 geförderte Großprojekte, u. a. Produktionsstätten für grünen Wasserstoff mit einer Elektrolyseleistung von 2 Gigawatt
Quelle: bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Europa/DARP/Leuchtturm-Projekte/foerderung-wasserstoffprojekte.html

 

Wohin das aktuell führt, zeigt der Beitrag „Politisch gewollte Totgeburt“.
 
#JustMy2Cent

 

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