Wie sich das im „Stern“ liest.
30.01.2026 Warum Deutschland (noch) keine Bahnsteigtüren hat
Ein mutmaßliches(!) Tötungsdelikt mit zwei Toten an einem Hamburger U-Bahnhof wirft erneut die Frage auf: Warum gibt es hierzulande keine Schutzmaßnahmen an Bahnsteigen?
Später Donnerstagabend gegen 22 Uhr: Am Hamburger U-Bahnhof Wandsbek Markt warten Fahrgäste auf den Zug.
Eine einfahrende U-Bahn erfasst zwei Menschen, beide sterben.
Mutmaßlich ist die aus den Schienen gehopst, kurz über den Bahnsteig gerauscht und wieder auf die Schienen zurückgehopst.
Die Mordkommission ermittelt, es bestehe der Verdacht auf ein Tötungsdelikt, sagt ein Polizeisprecher.
Quelle: stern.de/panorama/zwei-tote-in-hamburg–warum-deutschland-keine-bahnsteigtueren-hat-37092162.html
Es wundert mich, dass die „Stern“Überschrift nicht „Wenn U-Bahnen töten“ lautet. Danach folgt die Erklärung, „der Mann soll die junge Frau dann gepackt und sich mit ihr vor die U-Bahn gestürzt haben“.
Bei den Verrenkungen, die die „Stern“-Mitarbeiter bei solchen Berichterstattungen machen, müssen die ein Dauer-Abo beim Chiropraktiker haben.
Anschließend folgt eine ellenlange Erklärung, warum Deutschland keine Bahnsteigtüren hat.
Und wenn der medial lobotomisierte „Stern“-Leser am Ende des Artikels gelandet ist, hat er den „polizeibekannten“ Sudanesen, der von der Bundesregierung eingeflogen wurde und der eine 18_Jährige, die wegen häuslicher Gewalt in einem Frauenhaus lebte, mit in den Tod riss, vergessen.
Weil er wie ein Wackel-Dackel mit dem Kopf nickt und angestrengt darüber nachdenkt, wie man Bahnsteige sicherer machen könnte.
So funktioniert mediale Gehirnwäsche.
#JustMy2Cent
Auf den „Stern“-Artikel wurde ich durch die „Sonntagsrunde“ des „Kontrafunks“ aufmerksam.