„Eine Allianz an einer Sollbruchstelle, die niemand offiziell benennen will“

Sehr langer Text, den man nicht einfach durchlesen und „konsumieren“ kann, sondern mit dem man sich beschäftigen sollte – im Idealfall mehrmals.

 

21.05.2026 Wie aus einer rhetorischen Warnung eine operative Logik wurde – und warum die NATO an einer Sollbruchstelle steht, die niemand benennen will
 
Am 09.04.2026 schrieb Joe Kent einen Satz auf „X-Twitter“, den niemand offiziell beantwortet hat. 3,89 Millionen Mal angesehen, 72.000 Likes – und aus dem Weißen Haus, dem State Department, dem Pentagon … Schweigen.
 
Der Satz lautet: Die Vereinigten Staaten würden die „NATO“ nicht verlassen, um sich aus fremden Verstrickungen zurückzuziehen, sondern um sich an die Seite Israels stellen zu können, wenn es zwischen Israel und der Türkei in Syrien zum Zusammenstoß kommt.
 
Geschrieben hat das nicht ein frustrierter Außenstehender.
 
Geschrieben hat das der Mann, den Donald Trump 2020 zu seinem Counterterrorism-Berater gemacht hatte, der 2025 zum Direktor des „National Counterterrorism Center“ ernannt wurde, der elf Kampfeinsätze als Green Beret hinter sich hat, dessen Frau Shannon 2019 in Manbij durch einen ISIS-Selbstmordanschlag starb – und der am 17.03.2026 aus Protest gegen den Iran-Krieg von seinem Direktorposten zurückgetreten ist, mit der Begründung, dieser Krieg sei „von Israel und seiner Lobby fabriziert“ worden.
 
Und das, was er sagt, ist keine Tagespolitik. Es ist eine Prozessbeschreibung über mehrere US-Präsidentschaften hinweg – und die Frage, die sich aus seinem Satz ergibt, lautet nicht mehr ob, sondern wann, und unter welchem Präsidenten.
 
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