„Die ungeschriebene Regel der Straflosigkeit“

28.04.2026 „Der Westen hat den Iran selbst zum Problem gemacht“ – Ex-CIA-Chef packt aus
 
Ein ehemaliger hochrangiger CIA-Agent hat kurz vor seinem Tod im Alter von 102 Jahren ein vernichtendes Geständnis über die Iran-Politik des Westens abgelegt.
 
In der neuen Dokumentation „The Last Spy“ enthüllt Peter Sitchell (ehemals CIA-Stationschef in Hongkong), dass der Westen den Iran systematisch zu einem „Problem“ gemacht habe – durch einen Putsch, der bis heute nachwirkt.
 
Der Putsch von 1953: Öl statt Demokratie
 
Im Zentrum der Enthüllungen steht Mohammad Mossadegh, der demokratisch gewählte Premierminister des Iran in den 1950er Jahren. Mossadegh hatte angekündigt, die iranische Ölindustrie zu verstaatlichen – die Gewinne sollten dem iranischen Volk zugutekommen, nicht westlichen Konzernen.
 
Die Reaktion des Westens war brutal und undemokratisch:
 
„Großbritanniens MI6 und die CIA initiierten 1953 einen Putsch, um Irans sozialistischen Premierminister zu stürzen“, so Sitchell im Film.
 
An die Stelle Mossadeghs trat der autoritäre Schah Mohammad Reza Pahlavi. Dessen Versprechen an den Westen: Die Öleinnahmen des Iran würden weiterhin an westliche Ölkonzerne fließen.
 
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