Der von Habeck so überaus geschätzte Graichen ist wohl eher völlig überschätzt

11.12.2014 Eingeständnis: „Wir haben uns geirrt bei der Energiewende“
 
Patrick Graichen, ehemals Referatsleiter für Energie- und Klimapolitik im Bundesumweltministerium und dort für nationale und internationale Klimapolitik zuständig, ist heute Geschäftsführer der Denkfabrik Agora Energiewende. Denkfabriken sind deutsche Ausgaben amerikanischer Lobby-Institutionen, die finanziert werden, um für bestimmte Anliegen intellektuell anspruchsvolles Lobbying zu betreiben. Agora Energiewende spricht in der Person Graichens quasi für die Initiatoren der Energiewende. In der Zeit leistet er den Offenbarungseid.
 
Graichen sagt der ZEIT: „Wir haben uns geirrt bei der Energiewende. Nicht in ein paar Details, sondern in einem zentralen Punkt. Die vielen neuen Windräder und Solaranlagen, die Deutschland baut, leisten nicht, was wir uns von ihnen versprochen haben. Wir hatten gehofft, dass sie die schmutzigen Kohlekraftwerke ersetzen würden, die schlimmste Quelle von Treibhausgasen. Aber das tun sie nicht.“
 
Auf Deutsch: Keiner der Energiewende-Experten hatte bedacht, dass auf Strommärkten, wie auf allen Märkten, das billigste Angebot ansonsten identischer Ware schneller verkauft wird. Dass in sonnen- und windreichen Zeiten regenerative Energien höchsteffiziente Gaskraftwerke wegen des dort so genannten „Merit-Order-Effektes“ verdrängen würden, war für die Experten nicht vorstellbar.
 
Graichen nennt diese Entwicklung „Energiewende-Paradox“. Aber da ist nichts paradox, sondern alles folgt den normalen Regeln der Strombörsen. Die eigene Kurzsichtigkeit auf das Scheitern des korrupt-kriminellen CO₂-Marktes zu schieben, greift zu kurz. Zwar können viele Deutsche „Börse“, „Märkte“ und „Wirtschaft“ nicht leiden und lernen aus Protest nur wenig über sie. Von „Experten“, die das Wohl einer Volkswirtschaft in den Händen halten, sollte man Gleiches aber verlangen dürfen.
 
An inconvenient truth: Weil die von Graichen als Beamter des Bundesumweltministeriums mitzuverantwortende Subventionierung erneuerbarer Energien den grundlastfähigen konventionellen Kraftwerken die Finanzierungsgrundlage entzieht, muss die Bundesregierung diese jetzt auch subventionieren. Vornehmer neudeutsch ausgedrückt plant sie bis 2016 die europaweite(!) Einführung des „Kapazitätsmarktes“ für „Kraftwerksreserven zur Erhaltung der Versorgungssicherheit in Reserve“, so das Wirtschaftsministerium.

 
Quelle: elektroniknet.de/smarter-world/smart-energy/wir-haben-uns-geirrt-bei-der-energiewende.115470.html
– gefunden in einem Kommentar bei Epoch Times
 

Und solche „Experten“ bestimmen nach wie vor über unsere Energieversorgung.
 
Na dann: Gute Nacht, Deutschland!

 

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