„Blinde Passagiere auf dem Schiff des neoliberalen Mainstreams“

07.02.2026 Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos – sie kennen keine Makroökonomik
 
Wenn Sie sich fragen, warum wir eine Idiotendebatte über Wirtschaftspolitik führen, lesen Sie einmal das Dokument aus dem „Surplus“-Magazin (surplusmagazin.de/teilzeit-zahnarzte-gewerkschaften-kritik-cdu-dgb-igmetall-verdi), das von einer Nachrichtenagentur übernommen wurde.
 
Darin beklagen die größten deutschen Gewerkschaften und der DGB die Angriffe auf den Sozialstaat, die fast täglich von Seiten der CDU geführt werden.
 
Die Klage der Gewerkschaften ist vollkommen angebracht, aber die Argumente, auf die sie sich stützen, sind höchstens Handelsklasse drei. In der Meldung steht folgendes:
 
„Diese Debatten »verunsichern die Menschen, würgen den schwachen wirtschaftlichen Aufschwung ab und bringen kein Wachstum«, so die Gewerkschaften. »Was derzeit als „Reformdebatte“ daherkommt, ist ein Armutszeugnis für die Union und viele Wirtschaftsverbände.«
 
Statt zum Beispiel Investitionen in Infrastruktur und Bildung anzugehen, »wird ein radikaler sozialer Kahlschlag gefordert – mit immer abenteuerlicheren Vorschlägen auf Kosten der Menschen im Land, die angeblich zu faul, zu krank, zu oft in Teilzeit seien«.“
 
„DGB“-Chefin Yasmin Fahimi nannte die Debatte um Einschnitte „respektlos und schäbig“. „IG-Metall“-Chefin Christiane Benner forderte „konstruktive, sinnvolle Reformvorschläge“. Werneke sprach von einer „neoliberalen Horrorshow«“.
 
Die „Debatte“ würgt also den Aufschwung ab, den es gar nicht gibt. Würden die von der CDU vorgeschlagenen Maßnahmen die Lage nicht unmittelbar verschlechtern? Warum sagt keiner der Gewerkschafter sonnenklar, dass es in Deutschland seit Jahren eine eklatante Nachfrageschwäche gibt, die durch jede Art von Kürzung bei den Löhnen und im Sozialbereich verschärft wird?
 
Es geht auch nicht darum, ob etwas „respektlos“ ist.
 
Weiterlesen => relevante-oekonomik.com/2026/02/07/die-gewerkschaften-und-die-spd-sind-sprachlos-sie-kennen-keine-makrooekonomik
 

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