Bei Politikern kann man sich auf eins verlassen: auf ihre Unzuverlässigkeit

26.04.2026 LEAG stoppt Gigabattery in Brandenburg – Netzentgelte gefährden das Milliardenprojekt
 
Geplant war in Jänschwalde ein Speicher im Gigawatt-Maßstab. Nach bisher bekannten Angaben sollte die Anlage rund 1.000 Megawatt Leistung und 4.000 Megawattstunden Kapazität erreichen.
 
Zusätzlich läuft in Boxberg ein weiteres Großprojekt mit 400 Megawatt und 1.600 Megawattstunden. Beide Vorhaben gehören zur Strategie, frühere Kohlestandorte in neue Energiezentren umzubauen.
 
Die Speicher sollten helfen, schwankende Einspeisung aus erneuerbaren Energien auszugleichen.
 
Zugleich sollten sie die Versorgung nach dem Ende der Kohleverstromung stabiler machen. Ohne solche Großspeicher wird der Umbau des Energiesystems schwieriger, weil Überschüsse aus Wind- und Solarstrom schlechter nutzbar bleiben.
 
Doch die wirtschaftliche Basis bröckelt. Hintergrund sind Pläne der „Bundesnetzagentur“, durch die bisherige Vorteile für Batteriespeicher in Frage geraten könnten.
 
Nach Darstellung der Branche galt bislang eine Regelung, nach der Speicher, die vor dem 04.082029 ans Netz gehen, für 20 Jahre von Netzentgelten befreit sind.
 
Genau auf diesen Rahmen stützten Investoren ihre Kalkulationen, während ein Wegfall die Kosten massiv erhöhen würde.
 
Die „LEAG“ macht deshalb Druck auf Politik und Regulierung. Aus Sicht des Unternehmens und weiterer Akteure im Speichersektor braucht es verlässliche Regeln, damit laufende und geplante Projekte nicht nachträglich unrentabel werden.
 
Der Konflikt trifft einen Markt, der in Deutschland eigentlich wächst, während ausgerechnet Großspeicher nun zusätzliche Hürden fürchten müssen.

 
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/leag-stoppt-gigabattery-in-brandenburg-netzentgelte-gefaehrden-das-milliardenprojekt
 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung