27.04.2026 Jorinde Schulz: „Let’s defund the Police!“: Linken-Landesvorstand will Polizei-Finanzierung zusammenstreichen
Der Parteitag selbst verlief zunächst weitgehend reibungslos. Rund 170 Delegierte versammelten sich, die Stimmung war optimistisch, der Blick klar auf einen möglichen Wahlerfolg gerichtet.
Kontroverser ging es hingegen bei der Generaldebatte am Samstagmittag zu. Dort griff Jorinde Schulz, hauptberuflich in einer Berliner Anti-Privatisierungs-Organisation beschäftigt, die Sicherheits- und Polizeipolitik der Hauptstadt scharf an.
Sie kritisierte einen aus ihrer Sicht zu hohen Polizei-Etat sowie „übermäßige Polizeigewalt bei Palästina-Demos“ in Berlin. Mit drastischen Worten und Parolen wandte sie sich gegen die Sicherheitsbehörden: „Überall Polizei, nirgendwo Sicherheit“, rief Schulz unter Applaus der Delegierten.
Zugleich forderte sie weitreichende strukturelle Einschnitte:
Es dürfe keine „rassistischen Razzien“ mehr geben, keine Teaser für die Polizei angeschafft werden, zudem müssten „Brennpunkteinheiten und Überwachungstechnologie“ abgeschafft werden.
Den Höhepunkt ihrer Rede bildete schließlich eine international bekannte Parole: Unter großem Jubel verlangte Schulz, der Berliner Polizei die Finanzmittel zu entziehen – „Let’s defund the Police!“
Quelle: apollo-news.net/lets-defund-the-police-linken-landesvorstand-will-polizei-finanzierung-zusammenstreichen
Wer „Die Linke“ wählt (laut Umfrage sind das in Berlin aktuell 15,3%), hat sich seinen Untergang redlich verdient.
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