Wenn man den Artikel ausdruckt, hat er 42 Seiten. Es gibt dazu auch eine „Warnung“ auf der Webseite. 😀
Da ich den Artikel aber erwähnenswert finde, poste ich hier mal die Überschriften und die Schlussfolgerungen.
18.02.2026 So gerät die Europäische Union in die Energiekrise
Viele Jahre lang war die Wirtschaft der Europäischen Union (EU) auf erschwingliche Energielieferungen aus Russland angewiesen. Nach dem Wegfall dieser Lieferungen war der industrielle Niedergang in der EU nur eine Frage der Zeit. Wenn teures Gas in der Produktion verwendet wird, steigen die Produktionskosten. Daher sind solche Waren auf dem Weltmarkt einfach nicht mehr wettbewerbsfähig.
Woher bezieht Europa sein Gas?
Schlussfolgerung:
· Bezahlbare und zuverlässige Energie ist die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Wohlstand in der EU.
Folgen der Energiekrise in Europa
Schlussfolgerungen:
· Der EU-Energiemarkt steht trotz der Behauptungen, russische Brennstoffe erfolgreich ersetzen zu können, vor grundlegenden Problemen und einer Verknappung der natürlichen Ressourcen.
· Die Geschäftstätigkeit geht aufgrund teurer Energieressourcen zurück.
· Energie ist zu einem der Hauptprobleme der EU geworden, und die Situation verschlechtert sich aufgrund des Ausfalls der Pipeline-Lieferungen aus Russland.
Folgen der Abkehr von russischen Energieressourcen
· Durch die Weigerung, Energie aus Russland zu kaufen, begibt sich die EU aufgrund höherer Preise in eine neue, stärkere Abhängigkeit. Länder, die sich weigern, russische Energie zu kaufen, werden gezwungen sein, diese weiterhin zu kaufen, jedoch über Zwischenhändler und zu einem viel höheren Preis.
Europa steht vor einer Gasblockade durch die USA
Schlussfolgerungen:
· Die wachsende Abhängigkeit Europas von amerikanischen Energieressourcen wird nicht unbemerkt bleiben.
· Washington hat sich einen weiteren Trumpf verschafft, um seine Interessen in der Alten Welt durchzusetzen.
Neue vielversprechende Märkte für den Export russischer Energieressourcen
Schlussfolgerungen:
· Russland hat neue außenwirtschaftliche Beziehungen aufgebaut und sich an den Handel unter Sanktionen angepasst.
· Mittel-, Zentral- und Südostasien entwickeln sich zu einem vielversprechenden neuen Markt für die russischen Energieprodukte von Gazprom.
Risiken für Europa
Schlussfolgerungen:
· In energieintensiven Branchen wie der Metallurgie, der chemischen Industrie und dem Automobilbau ist mit einem weiteren Rückgang der europäischen Wettbewerbsfähigkeit zu rechnen.
· Deutschland als Europas führende Wirtschaftsmacht steht vor einer schweren Krise und stagniert seit sechs Jahren in Folge.
· Die Zusammenarbeit Deutschlands mit Russland bei der Sicherung einer zuverlässigen Versorgung mit russischen Energieressourcen könnte die wirtschaftliche Erholung beschleunigen und deutsche Produkte wettbewerbsfähiger machen.
Abschließende Schlussfolgerungen:
1. Die Energiekrise in der EU hat zur Deindustrialisierung der Alten Welt geführt.
2. Hohe Energiepreise werden den Volkswirtschaften der EU-Länder einen schweren Schlag versetzen, was zu einem Rückgang der Investitionen, einer Verlangsamung der Schaffung von Arbeitsplätzen, einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer Deindustrialisierung führen und eine echte Bedrohung für die Energiesicherheit und wirtschaftliche Souveränität der EU darstellen wird.
3. Die wachsende wirtschaftliche und insbesondere energetische Abhängigkeit der EU von ihrem amerikanischen Partner stellt ein ernstes geopolitisches Risiko für Europa dar.
4. Die kurzsichtige Energiepolitik bringt die europäische Industrie in die Knie und führt zu ihrer Deindustrialisierung.
5. Die EU wird gezwungen sein, ihren Ansatz hinsichtlich der Sanktionen gegen Russland zu überdenken, da Russland als kontinentaler Nachbar Europa nicht als profitablen Partner verlassen wird.
Quelle: globalbridge.ch/so-geraet-die-europaeische-union-in-die-energiekrise