06.02.2026 Heizungsmarkt im Stillstand: Stellenabbau bei Herstellern – Kunden boykottieren Käufe
Die Regierung startete mit dem Versprechen, das „Heizungsgesetz“ abzuschaffen. Später blieb davon nur noch eine Ankündigung zur Überarbeitung.
Seit Monaten kursiert dazu allerdings nur ein neuer Etikettentext, weil das Gebäudeenergiegesetz künftig „Gebäudemodernisierungsgesetz“ heißen soll. Dennoch fehlten bis Ende Januar 2026 die angekündigten Eckpunkte, obwohl die Koalition genau dafür eine Frist gesetzt hatte.
Für Eigentümer ist das ein handfester Risikofaktor, denn niemand kann Pflichten, Übergänge und Förderlogik sicher kalkulieren.
Zudem wirkt jede offene Flanke wie ein Signal zum Nichtstun, weil der nächste Beschluss alles drehen könnte.
Die 65-Prozent-Vorgabe gilt bis dato weiter und zugleich bleibt offen, wie eine angekündigte Reform 2026 konkret aussehen soll. Vielen Haushalten fehlt dadurch eine klare politische Linie, weil Zusagen und Zeitpläne bisher ohne Ergebnis blieben.
Die Zahlen zeigen, wie tief die Zurückhaltung bereits wirkt und zwar quer durch alle Technologien.
Beim Gas-Brennwertkessel fielen die Verkäufe 2025 auf 229.000 Stück und damit 36% weniger als im Vorjahr. Auch Öl bricht ein, denn nur noch 22.500 Ölheizungen gingen an Kunden, was einem Minus von 74% entspricht.
Der Absatz bei Wärmepumpen wuchs 2025 auf rund 299.000 verkaufte Geräte. Damit liegt sie im Jahresranking vorn. Allerdings bleibt das weit unter der politischen Zielgröße von 500.000 Einbauten pro Jahr, die früher als notwendig galt. Zudem floss laut Schätzungen etwa ein Drittel der Geräte in Neubauten, während der Bestand langsamer umsteigt.
Quelle: blackout-news.de/aktuelles/heizungsmarkt-im-stillstand-stellenabbau-bei-herstellern-kunden-boykottieren-kaeufe
Die besten Köpfe sitzen nicht in der Regierung.
Wenn es so wäre, würde die Wirtschaft sie abwerben.
Quelle: Ronald Reagan – US-amerikanischer Präsident – Zitate7.de