16.01.2026 In Davos sprechen die Reichen und Mächtigen über finanzielle Repression
Weniger Geld werde es für „Sozialversicherung, Forschung und Innovation, Bildung, Umweltschutz und Verkehr“ geben. Die Finanzierung wird, so die Erwartung der Ökonomen, durch Schulden erfolgen.
Die Schulden werden jedoch nicht, analog zur schwäbischen Hausfrau, durch Sparsamkeit und Zurückhaltung bei den Ausgaben balanciert, sondern durch finanzielle Repression:
Sowohl für die reichen als auch für die armen Länder erwarten die Ökonomen, dass die Staaten auf steigende Inflation, höhere Steuern und die Umleitung von „privaten Ersparnissen und Investitionen zur Finanzierung öffentlicher Schulden“ setzen werden.
Für Europa erwarten die Ökonomen mehrheitlich keine hohen Inflationsraten, für die USA dagegen gehen die Befragten von steigender Inflation aus.
Auf die Frage, wie die entwickelten Staaten in den kommenden fünf Jahren hohe Schuldenstände managen werden, sagen zwei Drittel, die Regierungen würden auf das Weginflationieren und höhere Steuern setzen.
Weniger als die Hälfte der Ökonomen glauben, dass die Regierungen Wachstum als Mittel gegen die Schulden einsetzen können.
Immerhin knapp die Hälfte sieht die Nutzbarmachung privater Vermögenswerte als Mittel, etwas mehr als die Hälfte hält Zölle für einen Weg aus der Schuldenfalle.
Dass die öffentlichen Ausgaben beschnitten werden erwarten lediglich 24% der Befragten. Schuldenschnitte, Umschuldungen oder gar Staatspleiten halten dagegen nur 6% der Ökonomen für denkbar.
Quelle: berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/finanzielle-repression-li.10014561
Im Podcast „Nacktes Geld“ hatte „Banker Hermann“ gewarnt, dass nur noch ein bis zwei Jahre Zeit bliebe, um sein Geld in Sicherheit zu bringen.
„Voraussagen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“ heißt es ja so treffend, aber auch ich denke, viel Zeit bleibt nicht mehr.
Denn wenn die Falle zuschnappt, dann überall – ansonsten würde es für die Machthaber keinen Sinn machen.
#JustMy2Cent