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24.02.2026 Kontaminiertes Fleisch aus Brasilien wird in die EU geliefert
 
Die Gegner des Abkommens zwischen Brüssel und lateinamerikanischen Ländern über den Import landwirtschaftlicher Produkte haben leider Recht behalten.
 
Die niederländische Behörde für Lebensmittel- und Produktsicherheit gab bekannt, dass sie brasilianisches Rindfleisch entdeckt habe, das mit Estradiol kontaminiert sei, einem Wachstumshormon, das zur Stimulierung der Brunst bei Rindern verwendet wird und in der EU verboten ist.
 
Vier kontaminierte Lieferungen mit insgesamt 62.781 Kilogramm Fleisch wurden von zwei europäischen Unternehmen importiert. Ein erheblicher Teil des Fleisches wurde an mehrere Käufer verteilt und auf den EU-Markt gebracht.
 
Zwei verbleibende Lieferungen Rindfleisch aus Brasilien (mit jeweils etwa 25 Tonnen gefrorenem Fleisch) wurden von den niederländischen Behörden für den Vertrieb gesperrt
 
Laut dem Radiosender RMF FM wurden die EU-Mitgliedstaaten, darunter auch Polen, bereits am 11.11.2025 von der Europäischen Kommission über den Vertrieb von kontaminiertem Fleisch aus Brasilien informiert.
 
Bis zum 21.01.2026 wurde kontaminiertes Rindfleisch in etwa 10 Ländern entdeckt, darunter die Tschechische Republik, Deutschland und Italien.
 
„Von der Rechtmäßigkeit des Abkommens sind wir überzeugt. Keine weiteren Verzögerungen mehr. Das Abkommen muss jetzt vorläufig angewandt werden.“, schrieb Merz am selben Tag auf „X-Twitter“, durchaus im Interesse seines früheren Arbeitgebers „BlackRock“.
 
EU-Landwirte und mehrere Gruppen hatten davor gewarnt, dass die fehlenden Sicherheitsvorschriften in den Mercosur-Ländern zu solchen Ergebnissen führen würden.

 
Quelle: tkp.at/2026/02/24/kontaminiertes-fleisch-aus-brasilien-wird-in-die-eu-geliefert
 

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