Wenn „Wokeness“ in Schizophrenie umschlägt

„So sieht Liberalität aus“ titelte die „FAZ“ am 13.06.2026.
 
12.06.2026 „Darf sich der Bundespräsident eine Sexpuppe ins Schloss Bellevue holen? Aber natürlich!“ – RND
 
09.06.2026 „Sexpuppe im Schloss Bellevue – Kunst erobert Steinmeiers Amtssitz“ – Kölner Stadtanzeiger
 
08.06.2026 „Die Kunst ist ins Schloss Bellevue eingezogen“ – B.Z.
 
Das sind nur einige Überschriften, die ich im Netz zu der „Sexpuppe im Schloss Bellevue“ im Internet gefunden habe. Bilder gab’s keine. Zumindest so gut wie keine. Aber dazu gleich mehr.
 
Ich denke, dass ich mich, was Sex angeht, durchaus tolerant schimpfen darf. Mir ist es egal, welchen Praktiken Menschen in ihren Schlafzimmern und Kellern oder in Clubs und Dungeons nachgehen:
 
ᐅ Blümchen-Sex
ᐅ Fetisch
ᐅ Rollenspiele
ᐅ BDSM
ᐅ mit oder ohne Sexspielzeug
und so weiter.
 
Es ist alles erlaubt, solange es „safe, sane and consensual“ (sicher, vernünftig und einvernehmlich) ist. Oder wie es ein Bekannter einmal ausdrückte:
 
„Es ist erst dann pervers, wenn du keinen mehr findest, der mitspielt“.
 
Dass ich dabei von Erwachsenen rede, muss ich hoffentlich nicht betonen.
 
Die „Journalisten“ der oben genannten „seriösen“ Medien halten sich wahrscheinlich auch für unglaublich tolerant, wenn sie erregt (*scnr*) berichten, dass sich der Bundepräsident eine „Sexpuppe“ ins Schloss Bellevue hat stellen lassen.
 
Schauen wir uns das doch mal genauer an.
 
Was ist eine Sexpuppe?
 
Die meisten werden sofort eine vor Augen haben: meist aufblasbar, mehr oder weniger lebensecht, mit einer bis zwei Öffnungen. So weit – so gut.
 
Allerdings ist das, was bei unserem ach so weltoffenen und toleranten Bundesvorsteher im Büro steht keine „Sexpuppe“.
 
Pornografie im Schloss Bellevue Quelle: facebook.com/stimmedermehrheit/videos/sexpuppe-bei-steinmeier-bundespr%C3%A4sident-in-erkl%C3%A4rungsnotim-fokus-stehen-die-deba/4221259238095998
 
Das ist Pornografie!
 
Allerdings ist Pornografie genauso wenig das Thema dieses Beitrags wie sexuelle Toleranz. Ich sehe mir Kunstausstellungen an, die „Sex“ und/oder Pornografie zum Thema haben. Ich habe mir in meinem Leben auch schon diverse Pornos angesehen. Dass ich die meisten nicht sonderlich „stimulierend“ fand, liegt wahrscheinlich daran, dass ich eine Frau bin. Das nur am Rande.
 
Was ich in diesem Zusammenhang allerdings zum Kotzen finde, ist die widerliche Doppelmoral von Politik, Medien und allen anderen Johlenden.
 
Auf der einen Seite schlagen Wellen der Empörung in Tsunami-Ausmaßen hoch und brechen Stürme der Entrüstung in Tornado-Stärke los, wenn „Männer“ auch nur einen Blick auf einen Frauenhintern werfen. Auf der anderen Seite dann das da? In einem Regierungsgebäude!?
 
Fassen wir kurz zusammen: Der Bundespräsident, der unter anderem unser Land repräsentiert, lässt sich ein „Kunstobjekt“ in sein Büro stellen, das eine Frau auf ihre Vagina reduziert. Auf ihre weit geöffnete Vagina. Und nicht nur das. „Es“ kniet auch noch mit gespreizten Beinen vor dem Betrachter. Hübsch dekoriert mit einem Schleifchen! Und die toleranzbesoffenen politisch-medialen Irrlichter feiern das.
 
Wenn Bürger, die das nicht „lit“ (also „toll“) finden und entsprechend abgestoßen reagieren, werden sie schon mal in einem Video als „Spießer“ bezeichnet. Die „FAZ“ hat auch bereits die passende Antwort parat:
 
„Die Sexpuppe hat in der rechten Internet-Blase schon Skandal gemacht.“
 
Lassen wir mal das grottenschlechte Deutsch dieser ehemals angesehenen Zeitung außer acht. Wenn man nicht ebenfalls frohlockt, ist man deren Ansicht nach selbstverständlich sofort „rrrächts, rrrächts, Nazi“. Was auch sonst?!
 
Bezeichnend ist, dass zwar so gut wie alle darüber geschrieben haben, jedoch so gut wie keiner dieses Machwerk zeigt.
 
Apropos Reaktion: Ich bin mir sicher, dass der muslimischen Teil der Bevölkerung diesen „Kunstgegenstand“ ebenfalls alles andere als „bereichernd“ empfindet. Aber wahrscheinlich ist das nur ein respektloses, islamophobes Vorurteil von mir.
 
Diese „Sexpuppe“ ist das Paradebeispiel für einen Haufen totalitärer Kleingeister, die sich für „weltoffen“, „aufgeschlossen“ und „tolerant“ halten, es aber nicht sind. „En contraire, mon capitan!“, wie Q in „Star Trek – Next Generation“ zu sagen pflegte. Denn nur sie wollen bestimmen, was „die Welt“ denken soll, was sie sagen soll und wie sie zu handeln hat, was falsch und was richtig ist.
 
Kommen wir zu den „FeministO_Oinnen“.
 
Von denen habe ich nichts gelesen. Absolut rein überhaupt null gar nichts! Nicht mal in der Emma. Lässt ebenfalls tief blicken, liegt aber eventuell daran, dass die „Schöpferin“ Feministin ist. Eine Krähe … und so.
 
Fazit:
 
Eine Bevölkerungsschicht, in der einerseits (weiße) Männer unter dem Generalverdacht stehen, Frauen immer und überall vergewaltigen zu wollen, andererseits migrantische Vergewaltiger „Einzelfälle“ sind; die einerseits das „digitale Herabwürdigen von Frauen als Sexualobjekt“ anprangert, andererseits im Amtssitz des Bundespräsidenten eine weibliche „Fick mich!“-Skulptur ausstellt, was von politischen Claqueuren sowie medialen Denkzwergen gefeiert wird, kann man nur als schizophren bezeichnen.
 
#JustMy2Cent
 
Anmerkungen:
 
Auf das Thema aufmerksam geworden bin ich am 27.06.2026 in Paul Brandenburgs Podcast „Nacktes Niveau“.
 
Das Foto habe ich – wie gekennzeichnet – bei „NIUS“ geklaut, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ich hoffe, die nehmen mir Mini-Bloggerin das nicht übel. Teilen kann ich das Video leider nicht, da ich kein Facebook-Konto habe.
 
Das Beitragsbild wurde mit ChatGPT erstellt.

 

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