„Wenn das Narrativ gefährlicher wird als die Tat“

20.03.2026 Das toxische Erbe von „Russiagate“
 
Im Jahr 2016 hörten wir von Cyber-Operationen und Methoden der Informationskriegsführung, und was danach folgte, hielt die US-Innenpolitik für die nächsten zehn Jahre regelrecht als Geisel gefangen.
 
Im selben Jahr soll die russische Desinformation in das Brexit-Referendum eingegriffen haben.
 
Ach ja, und da war noch ein angeblicher Putschversuch in Montenegro, hinter dem man die Wühlarbeit des GRU (russischer Militärgeheimdienst) zu erkennen glaubte. 2017 war Frankreich an der Reihe, und die Kampagne von Herrn Macron wurde zum Opfer russischer Hacker.
 
Im selben Jahr, auf der anderen Seite der Grenze, warnten die Zuständigen im Endspurt der Bundestagswahl vor möglichen russischen Cyberaktionen.
 
2018 folgte Schweden, und auch hier konnte man nicht an die Urnen treten, ohne dass ein bedrohlich dreinblickender russischer Agent die traumwandlerischen Bewegungen des Stimmbürgers mit Argusaugen verfolgte.
 
2019 waren Kanada und die Europawahlen an der Reihe, und zu Ehren des Festes der Demokratie warf sich auch hier die Medienlandschaft in russische Volkstracht.
 
Den vorläufigen Höhepunkt erreichte der Trend bei den rumänischen Wahlen 2024, als das rumänische Verfassungsgericht unter Berufung auf Geheimdienstberichte über russische Einmischung die Wähler zum „Nachschlag“ schickte, damit sie die Sache doch bitteschön noch einmal überdenken mögen.
 
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Apropos Rumänien:
 
Weil das mit der Wahl so wunderbar im Sinne des Brüsseler Imperiums geklappt und das Land jetzt statt einer EU-kritischen weiter eine EU-freundliche Regierung hat, entsteht dort Europas größter NATO-Stützpunkt.
 
Nichts hat ja bekanntlich mit gar nichts zu tun.

 

20.04.2024 Die NATO zieht in Rumänien größte Militärbasis Europas hoch
 
Die NATO plant, hierzulande ihre größte Militärbasis in Europa hochzuziehen – offenbar sogar größer als der Militärstützpunkt Ramstein bei Kaiserlautern, Deutschland.
 
Konkret soll der NATO-Luftwaffenstützpunkt Mihail Kogălniceanu bei Konstanza erheblich erweitert werden und in Zukunft mehr als 10.000 Soldaten samt deren Familien beherbergen können. Die ausgebaute Basis wird etwa 2800 Hektar umfassen, der Gesamtumfang soll 30 Kilometer betragen.
 
Wie der Kommandeur des Luftwaffenstützpunktes im Gespräch mit „Euronews Romania“ hervorhob, wird es vor Ort „Wartungshallen, Treibstofflager, Munition, Ausrüstung, luftfahrttechnisches Material, Flugsimulatoren, Verpflegungseinrichtungen, Unterkünfte – alles was für den Betrieb und die Aufgaben einer Basis dieser Größe erforderlich ist“, geben.
 
Demnächst soll zudem der Bau einer neuen Start- und Landebahn, parallel zur bestehenden, beginnen, zuzüglich wird auch die Flughafeninfrastruktur erweitert, einschließlich neuer Rollwege und Parkplätze für diverse Flugzeugmodelle.
Quelle: adz.news/inland/artikel-inland/artikel/die-nato-zieht-in-rumaenien-groesste-militaerbasis-europas-hoch

 

Selbstverständlich alles nur wegen des bevorstehenden Angriffskrieges Russlands.

 

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