28.09.2026 US-Botschafterin droht Griechenland offen mit Regimewechsel
Im Streit mit dem griechischen Energieminister Stavros Papastavrou bezog sie sich auf den bevorstehenden Zusammenbruch der rumänischen Regierung und sagte:
„We can do that to any country we want. We can do that here.“ (Wir können das mit jedem Land machen, das wir wollen. Wir können das auch hier machen.)
Papastavrou widersprach und betonte, die USA könnten eine vom Volk gewählte Regierung nicht einfach austauschen.
Guilfoyles Anwalt bestreitet die Darstellung des Gesprächs. Der Vorfall kam erst jetzt durch die WSJ-Recherche ans Licht, die vor allem die undurchsichtigen Geschäfte der Botschafterin bei Energie-Deals beleuchtet.
Guilfoyle, die 2025 als Botschafterin bestätigt wurde, treibt in Südosteuropa aggressiv den Verkauf von US-Flüssigerdgas voran. Sie drängt Balkan-Staaten, über die griechische Firma „Aktor Group“ amerikanisches Gas zu kaufen.
Dabei wird sie regelmäßig von dem Lobbyisten Christos Marafatsos begleitet, der für „Aktor“ arbeitet und von manchen ausländischen Beamten fälschlich für ihren Stabschef gehalten wird.
Der CEO von „Aktor“ stellte ihr sogar einen Privatjet für Reisen nach Bulgarien zur Verfügung.
„Aktor“ landete unter anderem einen 6-Milliarden-Dollar-Deal über 20 Jahre in Albanien.
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29.09.2026 Erpressung mit dem Dollar: Wie Washington Irans Flugzeuge am Boden halten will
Am 21.09.2026 sagte US-Finanzminister Scott Bessent in einem „CNBC“-Interview einen Satz, der in keinem Völkerrechtslehrbuch steht. Am 23.09.2026 würden „alle iranischen Airlines rund um die Welt stillgelegt„. Wer iranische Maschinen betanke, ihnen Landedienste liefere oder Tickets verkaufe, werde „aus dem Dollar-System geworfen“.
Die Drohung richtet sich nicht an Iran, sondern an alle anderen: an Flughäfen, Treibstofflieferanten und Ticketagenturen in fremden Ländern. Ein Wirtschaftskrieg gegen die ganze Welt wurde verkündet, und niemand schien es zu verwundern.
Das ist der Kern der sogenannten Sekundärsanktionen. Man zwingt nicht den Gegner, sondern Dritte. Wer nicht gehorcht, wird wirtschaftlich vernichtet. Man kann das Sanktionspolitik nennen. Nüchtern betrachtet ist es Erpressung mit einer Währung.
Vorbereitet war der Schlag seit Wochen.
Am 08.09.2026 hatte das Finanzministerium 27 iranische Airlines auf die Sanktionsliste gesetzt, also alle, die noch nicht erfasst waren.
Es ist Teil der Kampagne „Operation Economic Outcast„, die Bessent Ende August als „wirtschaftlichen D-Day“ ankündigte.
Die pauschale Ansage, alle iranischen Airlines würden weltweit den Betrieb einstellen, kam laut USA Herald erst später von Bessent selbst.
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