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„Wir“ können uns das leisten

Deutschlands Netzstabilität liegt immer mehr in den Händen Frankreichs und dessen Atomstrom: Nach Daten der Bundesnetzagentur stützt sich die deutsche Stromversorgung zur Sicherung der Netzstabilität zunehmend auf Kernkraftkapazitäten aus dem europäischen Ausland. Insbesondere Frankreich spielt dabei eine zentrale Rolle beim sogenannten Engpassmanagement.

Kaum gesagt – schon gibt’s Gegenwind

Netzgebiete mit regelmäßigem Überschussstrom sollen als „kapazitätslimitiert“ ausgewiesen werden. In solchen Regionen dürften neue Wind- und Solaranlagen nur ans Netz, wenn Betreiber auf Entschädigungen über die Einspeisevergütung verzichten, falls abgeregelt wird. Das zwingt Projekte zu realistischeren Erlöserwartungen, weil nicht jede produzierte Kilowattstunde automatisch vergütet wird. Zudem könnten Netzbetreiber Baukostenzuschüsse verlangen, damit Betreiber den Netzausbau mitfinanzieren.

Wie war das mit „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“?

Die Hersteller von Solarmodulen haben Schwierigkeiten, die Preise für ihre Produkte trotz höherer Produktionskosten nach dem jüngsten Anstieg des Silberpreises anzuheben. Silber erreichte am 28.12.2026 einen Rekordwert von 83,62 $ pro Unze. „Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die gesamten Kostensteigerungen an die Endkunden weiterzugeben“, sagte Hanwei Wu, Redaktionsleiter bei „OPIS“.

„Große Diskrepanz zwischen vorhandenen und angemeldeten Speichern“

Im sachsen-anhaltinischen Zerbst wurde im November 2025 ein gewaltiger Solarpark auf einer Fläche von 41 Hektar eröffnet. Dazu gehört ein Batteriespeicher. Der norwegische Betreiber „Statkraft“ beziffert die Kapazität der 88 Batteriespeicher auf Lithium-Ionen-Basis mit einer Größenordnung, die für die Stromversorgung von 14.000 Haushalten reicht.

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