Natürlich machen sie damit weiter
Ersteinschätzung, Terminvermittlung und Facharztüberweisung sollen nach den Plänen der Gesundheitsministerin künftig über die elektronische Patientenakte (ePA) laufen. Das berichtet das „Deutsche Ärzteblatt“.
Ersteinschätzung, Terminvermittlung und Facharztüberweisung sollen nach den Plänen der Gesundheitsministerin künftig über die elektronische Patientenakte (ePA) laufen. Das berichtet das „Deutsche Ärzteblatt“.
22.11.2025 Bundesrat stoppt Warkens Sparpaket: Scheitern der Sparmaßnahmen ist fatales Signal für Beitragszahler
01.12.2025 Kosten für Bürgergeldempfänger: Krankenkassen reichen Klagen gegen Bund ein
08.12.2025 Illegale Migration weiter hoch – Von der Ampel erhoffte Arbeitsmigration bleibt aus
08.12.2025 „Macht uns ein bisschen fassungslos“: Krankenkassenchef kündigt Beitragserhöhungen an
Die Bundesregierung sieht sich mit einer Klagewelle der gesetzlichen Krankenkassen konfrontiert. Jetzt setzt sich auch die „DAK Gesundheit“ gegen die Politik juristisch zur Wehr. Hintergrund sind jährliche Kosten in Milliardenhöhe für Bürgergeldempfänger.
In Deutschland gibt es 94 Krankenkassen. Sie verfügen über eine eigene Verwaltung. Für etwa 4% der Ausgaben ist sie verantwortlich. Insgesamt an die 12 Mrd. € an Aufwendungen ergibt das im Jahr. Von den 4% wiederum fließen circa 80% in Personalkosten.
Das Interesse an der elektronischen Patientenakte ist gering. Bei der „Techniker Krankenkasse“, den „Allgemeinen Ortskrankenkassen“ und der „Barmer“ haben erst 1,37 Millionen Versicherte ihre E-Akte für sich selbst freischalten lassen, wie die Kassen auf Anfrage mitteilten – bei insgesamt 45 Millionen angelegten ePAs.
Die Krankheitskosten in Deutschland sind binnen weniger Jahre um mehr als 40% pro Person gestiegen. Wie das „Statistische Bundesamt“ am 08.08.2025 in Wiesbaden mitteilte, lagen sie im Jahr 2023 bei 5900 €pro Kopf.