„Steuergeheimnis, Schweigen und ein offenes Ende“

16.02.2026 Gasspeicherumlage-Panne kostet den Bund 500 Millionen extra – Finanzamt entscheidet
 
Die Abschaffung der Gasspeicherumlage sollte Gaskunden spürbar entlasten, doch nun wird sie teurer als angekündigt.
 
Statt 3 Mrd. € flossen mehr als 3,5 Mrd. € aus dem Bundeshaushalt, weil zusätzlich Umsatzsteuer im Raum steht. Das Finanzministerium bestätigte die höhere Summe auf Nachfrage, während im Hintergrund ein Behördenstreit eskaliert.
 
Denn am Ende geht es um eine Kernfrage des Steuerstaats: Muss der Bund auf eine eigene Ausgleichszahlung überhaupt Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen, und wenn ja, wer profitiert davon?
 
Die Mehrkosten hängen an einem Rechenfehler im zuständigen Wirtschaftsministerium.
 
Dort ging man bei der Ausarbeitung der Entlastung davon aus, dass die Zahlung nicht umsatzsteuerpflichtig sei. Deshalb wurden für diesen Posten keine Mittel im Bundeshaushalt eingeplant, obwohl das Risiko absehbar war.
 
Nun musste das Finanzministerium kurzfristig nachschießen, weil die Steuerlast plötzlich wie eine zweite Rechnung auftauchte. Dadurch wirkt das Prestigeprojekt weniger wie Entlastung und mehr wie ein teurer Verwaltungsunfall.
 
Weiterlesen => blackout-news.de/aktuelles/gasspeicherumlage-panne-kostet-den-bund-500-millionen-extra-finanzamt-entscheidet

 

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung