03.09.2026 Bei Markus Lanz: Taz-Journalistin Herrmann wirft AfD „SA-Methoden“ vor
Bei Markus Lanz am 02.09.2026 verglich die „taz“-Journalistin Ulrike Herrmann im Gespräch über den Aufstieg der AfD anlässlich der anstehenden Wahl in Sachsen-Anhalt die Partei mit der NSDAP.
„Dass eine Partei nach unserer NS-Vergangenheit jetzt wieder NS-Parolen skandiert, wieder SA-Methoden einsetzt, wieder denkt, dass sie definieren kann, was deutsch ist, das ist im hohen grade alarmierend“, behauptete Herrmann.
Zudem behauptete sie, dass Deutsche ohne Migrationshintergrund „die Angst, die die AfD in ganz Deutschland verbreitet“, nicht sehen könnten.
„Jeder der nicht so deutsch aussieht, wie sich die AfD das Deutschtum vorstellt, muss ja fürchten, dass er künftig nicht mehr als Deutscher behandelt wird“, prognostizierte Herrmann die Folgen eines AfD-Siegs.
Es blieb jedoch nicht bei dem ersten NS-Vergleich, den Herrmann in der Sendung zog.
Als Axel Springer-Journalist Felix Serrao festhielt, dass es zwischen einem „pöblenden, rechten Streamer“ und „mordenden brandstiftenden SA-Truppen“ einen Unterschied gebe, warf Herrmann ein:
„Ich glaube der Unterschied ist so graduell, dass man ihn nicht weiter betonen muss“.
Anschließend führte die Journalistin aus, weshalb die AfD eine Gefahr für queere Menschen und Menschen mit Migrationshintergrund sei.
Quelle: apollo-news.net/taz-journalistin-hermann-wirft-afd-bei-markus-lanz-sa-methoden-vor