20.01.2026 Thermische Sanierung von Altbauten: Wunschdenken und Datenlosigkeit
Der folgende Beitrag gliedert sich in zwei Teile: zunächst eine Beitrag aus dem norwegischen Rundfunk, auf den eine auszugsweise Diskussion einschlägiger, relevanter Forschungsergebnisse folgt. Den Abschluss bilden einige ausdeutende Kommentare meinerseits.
Alle nichtdeutschen Passagen habe ich für die geneigte Leserschaft aus dem Norwegischen übersetzt, die Hervorhebungen und [Zusatzkommentare] stammen ebenso von mir.
*** Beginn der Übersetzung ***
Geldverschwendung – Die Regierung wirbt für neue Fenster: Was bringt es Hausbesitzern?
Die Antwort ist immer dieselbe: „Man muss etwas kaufen, denn dann ist es gut fürs Klima“, sagt Jens Frøne und fügt hinzu:
„Es ist egal, was es ist. Hauptsache, man kauft irgendwo ein, hat etwas beigetragen.“ [Dieser Gedanke gilt auch – und gerade deshalb – für Elektroautos.]
Frøne ist Zimmermann und Baumeister und hat Trends kommen und gehen sehen:
Neue Fassadenverkleidungen (die Holzfassaden nordischer Häuser), neue Fenster, neue Steuerungssysteme und neue Lüftungssysteme.
„Wenn ich etwas garantieren kann, dann, dass die meisten Investitionen in die eine oder andere Richtung fehlgeleitet sind“, bemerkt er und fügt hinzu:
Abgesehen von Dachbodendämmung und neuen Dichtungsstreifen ist es am besten, gar nichts zu tun, wenn man den Planeten retten will.
2024 wurden 700.000 Fenster an norwegische Hausbesitzer verkauft.
Das ist viel Geld, aber laut den Behörden sind Energiesparfenster eine Art „Überraschungsei“ mit drei Vorteilen:
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