Folge des schwedischen Staatsbürgerschaftsrechts

17.09.2026 Schweden-Wahl: Migrantenblock stoppt EU-Gegner
 
In Schweden übernehmen wieder die Linksliberalen.
 
Der ultraunionistische linke Block aus Sozialdemokraten, Linkspartei, Grünen und Zentrumspartei kommt auf 49,5& und 175 der 349 Mandate. Der rechtsliberale Block um Premier Ulf Kristersson – Moderate, Schwedendemokraten, Christdemokraten und Liberale – landet bei rund 48,9% und 174 Sitzen.
 
Der Abstand beträgt nur wenige Zehntausend Stimmen. Beobachter hatten mit diesem Ergebnis nicht gerechnet.
 
Bisher regierten die Konservativen. Sie wurden von den rechtspopulistischen EU-Kritikern, den Schwedendemokraten, gestützt.
 
Nun haben die Schwedendemokraten erstmals seit ihrem Einzug ins Parlament Stimmen verloren und sind von 20,5% auf 17,5% gefallen. Die Moderaten überholen sie wieder.
 
Die Sozialdemokraten bleiben stärkste Kraft, sacken aber auf 28% – ihr schwächstes Ergebnis seit Einführung der Demokratie. Linkspartei und Grüne legen zu
 
Die Regierungsbildung wird kompliziert, heißt es, doch ziemlich sicher wird ein linksliberaler Block die Führung übernehmen.
 
26.000 Stimmen trennen linken und rechten Block. Besonders Wähler mit außereuropäischem Migrationshintergrund haben die Wahl für links entschieden. Das ist durchaus bemerkenswert; auch hier dürfte Schweden wieder einmal ein Modellstaat werden:
 
Der Aufstieg der Rechten wird durch die zugezogenen Wähler gestoppt.
 
Laut der Nachwahlbefragung „VALU“ des öffentlich-rechtlichen Senders SVT stimmten rund 70%der Wähler mit außereuropäischem Hintergrund für den linken Block; Reuters nennt 67%.
 
Diese Gruppe macht etwa 13% der Wahlberechtigten aus – rund eine Million Menschen.

 
Quelle: tkp.at/2026/09/17/schweden-wahl-migrantenblock-stoppt-eu-gegner
 

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