10.08.2026 „Helfen, mehr russische Soldaten zu töten“ – die bestialische Frage eines FAZ-Autors
Was ist schlimmer als Soldaten, die sich gegenseitig in einem Krieg abschlachten? Es sind Journalisten, die fragen, was getan werden kann, um mehr Soldaten des Feindes zu töten.
Die Frage trägt den Geist des Bestialischen. Sie blendet militärische, politische und diplomatische Strategien aus und reduziert den „Erfolg“ im Krieg auf das reine Töten von Soldaten.
Je mehr Soldaten des Feindes getötet werden, so die Annahme, umso eher sei der Krieg beendet. Die Soldaten des als Feindpartei betrachteten Gegners verlieren in dieser Frage ihren Status des Menschlichen.
Gerade auch junge Soldaten, die oft – wie in jedem Krieg – kaum begreifen, wie sie politisch instrumentalisiert werden, finden sich zum reinen Tötungsobjekt degradiert wieder.
Die Absicht, möglichst viele Soldaten des Gegners töten zu wollen, bedingt, dass sich die eigenen Soldaten in die Schlacht werfen und dabei auch Gefahr laufen, getötet zu werden. Ist das dem FAZ-Autor bewusst? Oder befürwortet er den Einsatz von Massenvernichtungswaffen gegenüber Russland?
Stichwort Massenvernichtungswaffen. Dass die von dem „FAZ“-Autor favorisierte „Strategie“ bei einer Atommacht ohnehin realitätsbefreit ist, versteht sich von selbst. Bei einer sich abzeichnenden militärischen Niederlage Russlands ist mit einem Atomwaffeneinsatz zu rechnen.
In Anbetracht der Tatsachen eines furchtbaren Vernichtungskrieges im 2. Weltkrieg, bei dem deutsche Soldaten Millionen sowjetische Soldaten getötet haben, ist die Frage von schier unfassbarer historischer Asozialität getragen. Alleine schon das Geschichtsbewusstsein verbietet Fragen dieser Art.
Die Frage ist auch ein Angriff auf das journalistische Ethos.
Der Autor spricht von „uns Europäern“ und fragt, was „wir“ tun könnten, um mehr russische Soldaten zu töten.
Parteilichkeit und fehlende professionelle Distanz zum Gegenstand der Berichterstattung werden sichtbar. Wer so spricht, der ist den Anforderungen eines Berufs, der Objektivität verlangt, nicht gewachsen.
Quelle: nachdenkseiten.de/?p=154800
Die „FAZ“ ist ihrem Korrespondenten natürlich sofort zur Seite gesprungen und hat eine Stellungnahme veröffentlich:
Die Frage war missverständlich formuliert, was wir bedauern. Es ist nicht die redaktionelle Linie der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dass möglichst viele russische Soldaten getötet werden sollten.
Im Zusammenhang mit dieser Pressekonferenz ist es zu Diffamierungen und Drohungen gegen unseren Korrespondenten gekommen. Das ist inakzeptabel. Zur Pressefreiheit gehört das Recht, Fragen zu stellen, gerade auf einer Pressekonferenz.
Quelle: https://www.frankfurterallgemeine.de/presse/pressemitteilung/stellungnahme-der-frankfurter-allgemeinen-zeitung-zu-einer-frage-ihres-korrespondenten-bei-der-pressekonferenz-in-belgrad
Was an der Frage missverständlich sein soll, erschließt sich mir nicht.
=> rumble.com/v7dxd3g-faz-journalist-an-selenskij-wie-knnen-wir-helfen-mehr-russische-soldaten-zu.html (Achtung! Feindsender!)
Dann wird der „FAZ“-Vorzeige-Korrespondent auch noch patzig und behauptet, das, was er auf Pressekonferenzen frage, gehe keinen was an.
AndejevicAndrey:
You’re asking at the press conference: „how do we kill Russians“? In Belgrade, you German scum…
Michael Martens:
Yep, I am asking it. And Zelenski answered. Because killing Russian as many Russian soldiers as possible is what is important to end the war. Besides, what I ask is at press concerences, be it in Serbia or somewhere else, is none of your business.
Quelle: x.com/Andric1961/status/2086076903882887602
Deutsche Qualitätsjournaille.
Wer kauft sowas?
#JustMy2Cent