16.06.2026 EU-Parlament stellt sich hinter digitalen Euro
Es ist seit Jahren das große und zentrale Projekt der EZB: der digitale Euro. Völlig ohne Not, denn der digitale internationale Zahlungsverkehr läuft reibungslos in Europa und völlig ohne Probleme.
Warum der digitale Euro deshalb so forciert wird, hat wohl andere Gründe Überwachung, Kontrolle und Steuerung der Gesellschaft, sagen Kritiker. „Monetäre Souveränität“ sagt die EZB.
EZB-Chefin Christine Lagarde argumentiert, der digitale Euro werde auf rein europäischer Infrastruktur aufgebaut und übermäßige Abhängigkeiten von ausländischen Anbietern vermeiden. Aktuell hängt der Zahlungsverkehr an US-Unternehmen wie „Mastercard“.
Erst wird von der europaweit bestens funktionierenden EC-Karte auf „Visa“ und „Mastercard“ umgestellt. Jetzt dient das als Argument, warum unbedingt der digitale Euro eingeführt werden muss.
Aber wie sage ich seit geraumer Zeit? Zum Verarschen gehören immer zwei.
Doch der Widerstand – auch von privaten Banken ist groß – die Politik kennt aber nur einen Kurs. Die Mitgliedstaaten hatten bereits im Dezember 2025 grünes Licht gegeben.
Ziel der EZB ist eine Einführung spätestens 2029 – vorausgesetzt, das Parlament stimmt noch 2026 endgültig zu. Danach könnte ein Pilotprojekt starten.
Dies sei „entscheidend, um die monetäre Souveränität der EU zu stärken, die Fragmentierung im Massenzahlungsverkehr zu verringern und die Integrität und Resilienz des Binnenmarktes zu unterstützen“, heißt es darin.
Blabla … blabla … blablabla.
Was bedeutet monetäre Souveränität?
▶ Die Staatsregierung entscheidet über eine monetäre Recheneinheit, in der die Währung definiert wird;
die Staatsregierung erlegt Verbindlichkeiten auf (Steuern, Gebühren, Strafzahlungen, Abgaben, Zehnten), die in der festgelegten monetären Recheneinheit bezeichnet werden.
▶ Die Staatsregierung gibt eine Währung in der festgelegten monetären Recheneinheit heraus und akzeptiert diese Währung als Zahlungsmittel für die auferlegten Verbindlichkeiten.
▶ Wenn die Staatsregierung sich selbst gegenüber weitere Verbindlichkeiten auferlegt, dann werden auch diese in der festgelegten monetären Recheneinheit bezeichnet und sind in der eigenen Währung zu bezahlen (eine Staatsregierung verschuldet sich nicht in einer Auslandswährung).
Quelle: rosalux.de/news/id/41764/die-modern-monetary-theory-in-der-peripherie
Punkt 1: Gibt es doch schon. Nennt sich „Euro“. Es sei denn, das Brüsseler Imperium möchte in absehbarer Zeit zur „Staatsregierung“ mutieren, an die wir in Zukunft Steuern zahlen „dürfen“ – was nach dem Stand der Dinge durchaus geplant sein könnte.
Punkt 2: siehe Punkt 1.
Punkt 3: Die Länder verschulden sich über Staatsanleihen in Euro. Also auch hier: Haken dran.
Komment wir zu „Fragmentierung im Massenzahlungsverkehr“. Welche „Fragmentierung“? Der Zahlungsverkehr läuft über SWIFT. Da ist nichts fragmentiert.
„Integrität und Resilienz des Binnenmarktes unterstützen“ sind Wieselworte (Worte mit vager und unscharfer Bedeutung).
Mit dieser Analyse bin ich nicht ellein.
Der freiheitliche Europaparlamentarier Mag. Roman Haider erklärte anlässlich der Tagung der Euro-Finanzminister am 16.02.2026:
„Der digitale Euro ebnet den Weg zur Abschaffung des Bargelds und zur Überwachung der Bürger. Ein echter Mehrwert wird dagegen nicht geschaffen.“
Auch er hält fest, dass der europäische Zahlungsverkehr bereits zuverlässig funktioniert.
Quelle: tkp.at/2026/02/16/eu-parlament-stellt-sich-hinter-digitalen-euro
Alles wie immer
#JustMy2Cent