Die Verantwortlichen können den Misserfolg nicht zugeben

25.08.2025 Zehn Jahre „Wir schaffen das“: -Angela Merkel bereut nichts
 
Als Reaktion auf Angela Merkels sogenannte Grenzöffnung brach eine bis heute anhaltende Welle kaum kontrollierter Massenmigration los. Die massenhafte Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturkreisen: Kriegsflüchtlinge, Asylbewerber, Arbeiter, aber eben auch eine große Menge an Wirtschaftsmigranten, setzte eine endlose Kettenreaktion in Gang, deren Spätfolgen man auch heute noch nicht wirklich absehen kann.
 
Doch was ist überhaupt dieses „Wir“, das seit nun schon fast zehn Jahren mit den Folgen der Entscheidung der damaligen CDU-Vorsitzenden klarkommen muss? Der Pluralis Majestatis ziemt sich in Demokratien nicht, aber auch Angela Merkel meinte, „ich möchte“, „ihr sollt“ und sagt schließlich „wir schaffen das“.
 
Das paternalistische „Krankenschwester-Wir“ ist den letzten Jahren politisch wieder in Mode gekommen, aber auch 2015 hätte man hier bereits hellhörig werden müssen.

 

Es gab genügend Leute, die nicht nur hellhörig wurden, sondern das auch verbal thematisieren. Und das Ergebnis? Alles „Verschwörungstheoretiker“ oder ganze schlimme „rechts-rechts-Nazis“.

 

Selbstkritik sucht man bei der Frau, die die CDU in 16 Jahren Regieren nach Umfragen gründlich entkernte, weiterhin vergeblich. Denn Angela Merkel lebt anscheinend nach dem Motto „Non, je ne regrette rien“ von Edith Piaf und würde alles wieder ganz genauso machen. Nein, sie bereut wirklich gar nichts.

 
Quelle: cicero.de/innenpolitik/zehn-jahre-wir-schaffen-das-angela-merkel-bereut-nichts (Abo)
 

26.08.2025 Flüchtlinge und der Arbeitsmarkt: -Nein, wir haben es nicht geschafft!
 
Dieser Tage geht eine auf den ersten Blick sehr erfreuliche Meldung durch Deutschlands Medienlandschaft: Anscheinend ist die Bundesrepublik gar nicht so schlecht darin, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
 
Denn die im Jahr 2015 als Asylbewerber nach Deutschland geflüchteten Menschen haben eine fast so hohe Erwerbsbeteiligung wie die Gesamtbevölkerung. Dies ist derzeit auf allen Kanälen zu vernehmen. All diese Berichte erscheinen pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum der Aussage „Wir schaffen das“ von Altkanzlerin Angela Merkel.
 
Einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB), der Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit, zufolge ist die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt viel besser verlaufen, als gemeinhin angenommen wird.
 
Die Beschäftigungsquote der im Jahr 2015 nach Deutschland geflüchteten Menschen lag im Jahr 2024 nämlich bei 64%, im Vergleich zu 70% in der Gesamtbevölkerung.
 
Die Studie spezifiziert nicht, wie viele Wochenarbeitsstunden abgeleistet werden müssen, um als beschäftigt zu gelten. Allerdings ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten unter den Flüchtlingen klein. Laut „IAB“ sind 90& der erwerbstätigen Geflüchteten in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen angestellt, in der Gesamtbevölkerung liege dieser Anteil bei 92%.
 
Und doch wird man das Gefühl nicht los, sich hier mit einer geballten Ladung Zweckoptimismus konfrontiert zu sehen. Denn die Erfolgsgeschichte, die das „IAB“ mithilfe vieler Medien in den vergangen Tagen erzählt hat, hat bei näherem Hinsehen ganz und gar kein Happy End.
 
Laut „IAB“ waren im zweiten Jahr nach Ankunft in Deutschland nur 19% aller Geflüchteten erwerbstätig, im fünften Jahr schon 40%, im siebten 56% und im neunten Jahr 64%.
 
„Allerdings gehen wir davon aus, dass Flüchtlinge im Schnitt nach sechs Jahren die anfänglichen Nachteile überwunden haben und in den Arbeitsmarkt integriert sind – nicht nur zu knapp zwei Dritteln, sondern vollständig“, sagte Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwirtschaft an der „Albert-Ludwigs-Universität Freiburg“.
 
Wenn nach fast einem Jahrzehnt Aufenthalt in Deutschland 64% aller Geflüchteten erwerbstätig sind, bedeutet das, dass mit 36% mehr als ein Drittel ausschließlich von Sozialleistungen lebt. Doch nicht nur das:
 
Das mittlere Lohnniveau von Flüchtlingen liegt bei etwa 70% des Medians der Gesamtbevölkerung – und damit nur geringfügig über der Niedriglohnschwelle.
 
„Bis zu ihrem Renteneintritt sammeln sie daher höchstens 20 Rentenpunkte, was zu Renten unterhalb des Existenzminimums führt“, erläutert Raffelhüschen. Für den Unterschied kommt der Rest der Bevölkerung durch Rentenbeiträge und steuerliche Zuschüsse zur Rentenversicherung auf.
 
Dasselbe Problem zeige sich in den anderen Sozialversicherungszweigen:
 
„Wenn das mittlere Lohnniveau von Flüchtlingen bei 70% liegt, bedeutet das, dass der Rest der Gesellschaft im Schnitt 30% der Gesundheits- und Pflegekosten dieser Menschen über ihre Sozialabgaben subventionieren muss“, sagt Raffelhüschen. „Deswegen verstehe ich nicht, wie die vorliegenden Zahlen als Erfolgsnachricht verkauft werden.“

 
Quelle: cicero.de/wirtschaft/fluchtlinge-und-der-arbeitsmarkt-nein-wir-haben-es-nicht-geschafft
 

Wenn die Verantwortlichen zugeben würden, dass diese Merkel’sche Kurzschlusshandlung mit Unterstützung der anderen Parteien „unserer Demokratie“ und der Medien den Bürgern zwangsläufig auf die Füße fällt, hätte die AfD die absolute Mehrheit in diesem Land. Also halten sie alle schön die Füße still und hoffen, dass sie bis dahin in Pension und rundum alimentiert sind.
 
#JustMy2Cent

 

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