23.03.2026 Deutschland rast in die Schuldenspirale: 120 bis 150 Milliarden Euro Zinsen pro Jahr
Zehnjährige Bundesanleihen rentierten zuletzt mit mehr als 3% und erreichten damit den höchsten Stand seit 2011. Vor Ausbruch des Konflikts hatte der Satz bei etwa 2,7% gelegen.
Laut Ökonom Friedrich Heinemann vom „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung2 bedeutet dieser Anstieg „rechnerisch“ eine zusätzliche Belastung von rund 1,5 Mrd. € pro Jahr für den Bund.
Dieser plant, 2026 durch die Ausgabe von Bundeswertpapieren insgesamt weitere 512 Mrd. € am Kapitalmarkt aufzunehmen.
Durch das Sondervermögen die verfassungswidrige Neuverschuldung und die kreditfinanzierten Verteidigungsausgaben werde die Gesamtverschuldung vermutlich auf etwa 4.000 Mrd. € steigen.
Während der Bund sich noch relativ günstig finanzieren könne, lägen die Zinsen für Länder und Kommunen bereits deutlich höher.
„Deutschland steuert daher bei den Zinskosten aller Ebenen auf Beträge von 120 bis 150 Mrd. € pro Jahr zu“, so Heinemann.
Ein „Herauswachsen“ aus den Schulden werde „immer unrealistischer“.
Quelle: apollo-news.net/120-bis-150-milliarden-euro-zinsen-pro-jahr-deutschland-rast-in-die-schuldenspirale