28.07.2026 Aus dem Baukasten der Pietätlosigkeit
SPD-Co-Vorsitzende Bärbel Bas meldete im Laufe des Sonntags nach dem Anschlag auf den Berliner Christopher-Street-Day, dass sie „zutiefst erschüttert“ sei. Genosse Dietmar Woidke zeigte sich ebenso „zutiefst erschüttert“. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann stimmte wortgenau mit ein.
Lars Klingbeil ergänzte die Bestürzung der Genossin Bas und bedankte sich darüber hinaus bei den »Einsatzkräften und Helfern« und forderte eine „lückenlose Aufklärung“.
Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einer „abscheulichen Tat“. SPD-Fraktionschef Matthias Miersch tat es ihm wortgenau gleich und ergänzte ebenso, dass nun eine „lückenlose Aufklärung“ notwendig sei. Seine Gedanken seien indes „bei den Opfern und ihren Familien“.
Alice Weidel ist in dieser Sache einig mit ihrem SPD-Kollegen Miersch, sie vermeldete exakt dasselbe. Und auch Henrik Wüst verkündet, dass seine „Gedanken bei den Betroffenen“ seien.
Frank-Walter Steinmeier gab währenddessen kund, dass es sich um einen Angriff „auf unsere Art zu leben“ handle.
Grünen-Vorsitzende Franziska Brandter stellte klar, dass man nicht zulassen dürfe, dass „Angst und Hass die Oberhand gewinnen“.
Bodo Ramelow möchte nun „zusammenstehen gegen Hass und Gewalt“. Berlins Innensenatorin Iris Spranger ist hingegen „entsetzt“.
Der Berliner Spitzenkandidat der Sozialdemokraten, Steffen Krach, fordert gleichwohl zum „Zusammenstehen“ auf.
Auch Karin Prien, Bundesfamilienministerin, wiederholt diese beliebteste Floskel in den Stunden nach dem Anschlag: Denn auch sie sei „zutiefst erschüttert“. Exakt dieselbe Wortwahl bei Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte: „Zutiefst erschüttert“ sei er.
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