Bei Fischstäbchen hört es auf

15.07.2026 Fischstäbchen und Rohöl: EU-Sanktionen werden zum Bumerang
 
Beim letzten Treffen der EU-Außenminister gab es Streit – über den Ölpreisdeckel und den Irankrieg, russischen Seelachs und der Deutschen liebste Kost – Fischstäbchen. Deswegen hatte sogar Berlin große Bedenken gegen den Sanktionsplan.
 
Um das Schlimmste zu verhindern, wurde am 14.07.2027 eine Krisensitzung der EU-Botschafter in Brüssel einberufen. Am 15.07.2026 wird nämlich der Ölpreisdeckel neu berechnet.
 
Der von Russland nicht anerkannte Preisdeckel wurde von den G-7 und der EU eingeführt und legt fest, zu welchem Höchstpreis russisches Öl in Drittländer exportiert werden darf.

 

Viele Völkerrechtler sind der Meinung, dass solche sogenannten Sekundärsanktionen gegen das Völkerrecht verstoßen. Aber was soll’s! „Wir“ sind die EU und daher sind „wir“ immer im Recht.

 

Das will die EU verhindern – mit einer Notbremse: Die EU werde den aktuellen Preisdeckel vermutlich um drei Monate verlängern, hieß es in Brüssel.
 
Zugeständnisse muss die EU auch in anderen Bereichen machen – sogar bei Fischstäbchen. Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Einfuhr von frischem Fisch aus Russland zu beschränken – doch dabei offenbar nicht an mögliche Folgen für die Verbraucher gedacht.

 

Die EU und nachdenken über „mögliche Folgen für die Verbraucher“? 😂 Der war gut!

 

Am Ende waren die nationalen Vorbehalte so groß, dass Fisch ganz aus dem Sanktionspaket gestrichen wurde.
 
Absurder geht’s kaum …

 
Quelle: lostineu.eu/absurder-streit-um-rohoel-und-fischstaebchen
 

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