27.09.2026 Strompreis für Januar steigt um mehr als 60 Prozent – Deutschland droht teurer Winter
Europa ist heute besser vorbereitet als während der Energiekrise 2022. Neue LNG-Terminals, geringerer Gasverbrauch und zusätzliche Lieferanten haben die Versorgung robuster gemacht.
Gleichzeitig hat sich jedoch eine neue Abhängigkeit vom weltweiten LNG-Markt entwickelt. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 81% der EWR-LNG-Importe aus den USA und Russland.
Ausfälle anderer großer Lieferanten treffen deshalb einen zunehmend konzentrierten Markt.
Der kommende Winter entscheidet deshalb nicht nur über die Versorgungslage, sondern auch über die Energiekosten von Industrie und Haushalten.
Quelle: blackout-news.de/energie/strompreis-fuer-januar-steigt-um-mehr-als-60-prozent-deutschland-droht-teurer-winter
Sehr viel russisches Gas gelangt aktuell noch in EU-Länder – und zwar völlig legal. Denn LNG-Importe per Schiff hatte die EU bis vor Kurzem nicht sanktioniert. Im Juni kamen 14% der europäischen Gasimporte als LNG aus Russland, vor allem über das Jamal-Projekt im hohen Norden Russlands. Hauptimporteure waren Spanien, Frankreich und Belgien.
Ab Anfang 2027 darf kein Flüssigerdgas mehr aus Russland importiert werden. Nur Ungarn, Griechenland und die Slowakei dürfen noch bis Herbst 2027 Pipeline-Gas beziehen.
Quelle: mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/fluessigerdgas-hmp-100.html
So viel zu „Putin hat den Gashahn zugedreht“.
Diese politischen Betonköpfe werden (wieder) beten, dass es keinen strengen Winter gibt.
Aber so oder so – die Gaspreise werden steigen (die Ölpreise sowieso) und damit wird auch die Inflation 2027 anziehen.
Nach einem Drohnenangriff auf eine wichtige Pipeline werden saudische Öllieferungen nach Europa im kommenden Monat offenbar ausfallen. Europäische Raffinerien suchen bereits nach Alternativen.
Quelle: welt.de/wirtschaft/article6aad4462708e760b5e063427/saudi-arabien-will-oellieferungen-nach-europa-stoppen-sorge-vor-versorgungsengpaessen-waechst.html
Das Brüsseler Imperium, respektive deren „Energiekommissar“ Jørgensen, fordert die Mitgliedstaaten „dringend“ auf, sich auf die kommende Heizperioden „vorzubereiten“.
“Ich bitte Sie, gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen oder fortzuführen, die die Einspeisung aufrechterhalten oder den Gas- und Strombedarf so lange wie nötig senken können”, heißt es in dem Schreiben, aus dem „Bloomberg“ und „Reuters“ zitieren.
Quelle: lostineu.eu/energiekrise-eu-laender-sollen-gas-und-strom-sparen
Und wenn die Inflation nicht mehr schöngerechnet werden kann, wird die EZB sehr wahrscheinlich die Zinsen wieder anheben und damit die Katastrophe weiter befeuern.
Wir werden uns warm anziehen müssen. In vielerlei Hinsicht.
#JustMy2Cent