Unehrliches westliches China-Bashing

08.06.2026 Die Schuldenfalle der Entwicklungsländer durch IWF und Weltbank
 
Jahrelang galt Sri Lankas Hafen Hambantota als Paradebeispiel für das, was westliche Politiker als chinesische „Schuldenfallen-Diplomatie“ bezeichneten – die Behauptung, Peking locke arme Länder in unbezahlbare Kredite und beschlagnahme dann deren strategische Infrastruktur.
 
Im folgenden Artikel zeigt Carlos Martinez, Mitherausgeber von „Friends of Socialist China“, wie umfassend diese Erzählung widerlegt wurde.
 
Gestützt auf Studien von „Chatham House“, der Johns-Hopkins-Ökonomin Deborah Bräutigam und sri-lankischen Beamten selbst, legt Carlos die Fakten dar:
 
Der Hafen war eine sri-lankische Initiative, keine chinesische; Washington und Delhi wurden um Finanzierung gebeten und lehnten ab; und chinesische Kredite machten lediglich 9% der sri-lankischen Staatsverschuldung aus.
 
Wie der damalige Hafenminister des Landes es formulierte: „Wir danken China dafür, dass es diesen Investor vermittelt hat, der uns aus der Schuldenfalle gerettet hat.“ Sri Lankas Schuldenkrise „wurde an der Wall Street verursacht, nicht in Peking.“
 
Hambantota ist alles andere als ein nutzloses, aber ressourcenfressendes Projekt. Es hat sich zu einem der am schnellsten wachsenden Umschlagplätze im Indischen Ozean entwickelt und die größten ausländischen Investitionen in der Geschichte Sri Lankas angezogen.
 
Die eigentliche Schuldenfalle, so argumentiert der Artikel, wird vom „IWF“, der „Weltbank“ und den westlichen Anleihemärkten ausgelöst – und die Kampagne gegen die Neue Seidenstraße sei „ein offenkundiger Akt der Selbstdarstellung“.
 
Weiterlesen => tkp.at/2026/06/08/die-schuldenfalle-der-entwicklungslaender-durch-iwf-und-weltbank

 

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