04.06.2026 Nach 26 linksextremen Angriffen: Christliches Café in Leipzig gibt auf und schließt
René Wagner, Betreiber des 2023 eröffneten Cafés und Pastor der freikirchlichen Zeal Church, kündigte die Schließung des Cafés „Stay“ in der Dresdner Straße in Leipzig-Reudnitz bei einem Gottesdienst am 31.05.2026 an.
Das Café ist mit der Zeal Church verbunden: Es handelt sich dabei um eine moderne Freikirche, die aber mitunter konservative Ansichten vertritt. So werden dort keine homosexuellen Paare getraut und man setzt sich für das Lebensrecht Ungeborener ein.
Für Linke ist das ein Unding: Man wirft Kirche und Café Homophobie und „Queerfeindlichkeit“ vor und prangert Antifeminismus und „Antiemanzipation“ an, obwohl die Kirche neben René Wagner auch von dessen Ehefrau als Pastorin geleitet wird.
Ende letzten Jahres veröffentlichten Zeal Church und Café „Stay2 bereits ein Statement zu den Vorwürfen, in dem betont wurde: „Wir begegnen Menschen in Liebe und mit Annahme, auch wenn wir in einzelnen Fragen der Ethik oder Werte andere Überzeugungen haben.“
Zu diesem Zeitpunkt verzeichnete man 21 Anschläge. Neben Farbattacken und zerstörten Fenstern wird ein Buttersäureanschlag erwähnt, bei dem auch Menschen zu Schaden kamen.
Bekennerschreiben zu den Angriffen wurden auf dem linksextremen Portal „Indymedia“ veröffentlicht, was keine Zweifel an der Gesinnung der Täter lässt. Das Café müsse in den Ruin getrieben werden, weil es von „erzkonservativen“ Christen betrieben werde und für „Queerfeindlichkeit und Misogynie“ stehe.
Quelle: report24.news/nach-26-linksextremen-angriffen-christliches-cafe-in-leipzig-gibt-auf-und-schliesst
Dazu das Geschwurbel der Stadt Leipzig.
28.01.2026: Schriftliche Antwort zur Anfrage – VIII-F-02258-AW-01 – Betreff: Religionsfreiheit
Unabhängig von polizeilichen und strafrechtlichen Fragen: Wie bewertet die Stadt Leipzig diese Angriffe auf einen Cafébetrieb eines christlichen Betreibers, der ausdrücklich wegen seiner Religion angegriffen wird im Hinblick auf die Gewährleistung der Ausübung der Religionsfreiheit in Leipzig?
Der Angriff greift – zumindest dem Bekennerschreiben gemäß – nicht die Religionsfreiheit an. Angegriffen wurde ein kommerziell betriebenes Café, welches zur Finanzierung einer Religionsgemeinschaft dient. Begründet wird dies des Weiteren mit der Haltung des betreibenden Vereins zu Homosexualität.
Unabhängig von der Begründung des Bekennerschreibens handelt es sich bei dem Angriff um eine Straftat, welche entsprechend zu verurteilen ist und keinerlei Rechtfertigung erfährt
Die Stadt Leipzig verurteilt Gewalt und Sachbeschädigung in all ihren Ausprägungen, insbesondere gegen Einrichtungen, die Menschen Raum für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft bieten.
Solche Angriffe richten sich gegen die Sicherheit und das friedliche Miteinander aller Menschen, die dort arbeiten oder sich aufhalten.
Entsprechend besteht ein präventives Interesse der Stadt, solche Vorfälle klar zu verurteilen, polizeilich aufzuarbeiten und den Schutz aller religiösen Gemeinschaften zu stärken.
Sieht die Stadt dadurch negative Effekte auf die Ausübung der Religionsfreiheit durch andere christliche, jüdische oder muslimische Communitys?
Auch wenn die wiederholten Anschläge auf das Café Stay der Zeal Church keine direkte Auswirkung auf andere christliche, jüdische oder muslimische Gemeinden hatten, kann jedoch die Wahrnehmung von Bedrohungslagen steigen, wenn eine Einrichtung aufgrund ihres Glaubens oder ihrer weltanschaulichen Positionen wiederholt angegriffen wird.
Wie unter 1. geschrieben richtet sich der thematisierte Angriff nicht unmittelbar gegen die Religionsausübung. Zugleich deckt sich die im Bekennerschreiben angegriffene Haltung u. a. zu Homosexualität mit einer Haltung, welche auch in anderen Religionsgemeinschaften gelebt werden. Diese sind in der Tat ebenfalls Ziel unterschiedlichster Angriffe.
Dennoch geht die Stadt Leipzig nicht davon aus, dass durch diese speziellen Anschläge auf das Café Stay die grundsätzliche Ausübung der Religionsfreiheit in Leipzig gefährdet ist.
Quelle: ratsinformation.leipzig.de/allris_leipzig_public/vo020?VOLFDNR=2028520
Außerdem habe ich bei meiner Recherche auf den ersten fünf Suchseiten nicht einen einzigen Eintrag von ARD und ZDF gefunden.
Wetten, dass die ersten fünf Seiten voll wären mit deren Einträgen, wenn es sich um eine Shisha-Bar oder ähnliches gehandelt hätte?
Heuchler! Alle miteinander!
#JustMy2Cent